Gegen Hannover 78 dominierten die beiden Abwehrreihen. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen, und so schienen die Bremerinnen nach dem 0:1-Rückstand vier Minuten vor dem Spielende auch am Boden zu sein. Doch sie avancierten doch noch zum moralischen Sieger, weil Ann-Kathrin Focke einen von Maike Kuhlmann herausgeholten Siebenmeter zwei Minuten später noch eiskalt zum völlig verdienten Endstand versenkte.
Euphorisiert und bestens vorbereitet gingen die Bremerinnen auch in Braunschweig auf das Feld. Beide Teams glänzten erneut mit einer hochkonzentrierten Vorstellung, Schusskreisszenen blieben absolute Mangelware. Auch in der zweiten Hälfte schien alles auf ein torloses Unentschieden hinzudeuten. "Sieben Minuten vor dem Ende haben wir umgestellt. Wir wollten siegen und setzten auf komplette Offensive", sagte Bremer. Dies zahlte sich aus. Drei Minuten vor Schluss bekamen die Bremerinnen drei kurze Ecken zugesprochen. Zwei blieben ungenutzt, doch die dritte wurde mit einer trickreichen Variante gespielt. Nach Doppelpass mit Ann-Kathrin Focke schloss Katharina Bremer schließlich zum umjubelten Siegtreffer ab.
Club zur Vahr: Bausch, Lohmann (gegen Hannover), Schumann (gegen Braunschweig); Focke, Langhans, Steinkamp, Urmann, Wahnschaff, Reineke, Bremer, Drasl, Tielitz, Priebe, Smith, Kuhlmann (gegen Hannover), Boehme (gegen Braunschweig), Woik.





















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