Erstmalig standen Justine und Aileen Husmann zusammen bei einem Turnier zusammen im Sand. In der Halle spielen die beiden Schwester für die BTS Neustadt schon seit vielen Jahre zusammen in einer Mannschaft und der Aufstieg in die Oberliga, in der es in fünf Wochen an den Start geht, war, neben vielen Bremer Meistertiteln und die Qualifikation für Deutsche Meisterschaften, ein weiterer großer Erfolg.
Aileen Husmann sammelte im Juni auf den Bremer Beachvolleyballmeisterschaften der U19 und U20 schon einige Erfahrungen. Mit ihrer Schwester zusammen auf dem Court, waren die beiden Turniere am Salzgittersee aber eine Premiere.
Im ersten Spiel des B-Cups ging es gegen die späteren Turnierdritten Anja Domeyer und Stephanie Kohse (beide MTV Gifhorn). Das Spiel mussten die Beach-Neulinge mit 0:2 (13:15, 11:15) abgeben, fanden aber im Laufe der Ballwechsel immer besser ins Spiel und zueinander. Mit starken Aufschlägen von Justine Husmann und platzierten, harten Angriffen ihrer Schwester folgten vier 2:0-Siege in Folge.
Gegen die späteren Finalteilnehmerinnen Karina von Kentzinsky mit Cornelia Wilke (TG Wiesmoor/Sportspaß Hamburg) waren die Kräfte jedoch verbraucht, und mit der zweiten Niederlage des Tages war das Turnier mit Platz fünf für die beiden Schwetsern aus Bremen dann doch beendet. "Die vier Siege haben uns überrascht, weil wir vorher noch nie zusammen gespielt hatten", sagt Justine Husmann.
Auch ihre jüngere Schwester ist zufrieden mit der Platzierung und möchte im nächsten Jahr intensiver trainieren. "Und vor allem mehrere Turniere spielen."
Frühes Aus im C-Cup
Der C-Cup am folgenden Tag war dann aber bereits in der Vorrunde für die beiden Schwestern beendet. Zwei Spiele, zwei Niederlagen. "Das war aber nicht tragisch, denn die Freunde vom Samstag war noch so groß", sagt Aileen.
Neben den anstrengenden Vorbereitungen für die Hallensaison wollten die Zwei unbedingt noch ein Turnier zusammen spielen. "Wir mussten uns die Zeit für so ein Event nehmen, denn ich werde am Handgelenk operiert und falle dann ein paar Wochen für den Volleyball aus", sagt Justine Husmann.





















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