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Pokalfinale der Fußball-Frauen Bayern München besiegt Favoriten Frankfurt

Frankfurts Svenja Huth (r) und Münchens Rebecca Huyleur kämpfen um den Ball.
Frankfurts Svenja Huth (r) und Münchens Rebecca Huyleur kämpfen um den Ball.

Am Samstagabend hatte das Männer-Team der Bayern im Endspiel gegen Borussia Dortmund die Chance zum ersten Pokal-Doppelschlag der Geschichte. Der siebenmalige deutsche Meister aus Frankfurt steht dagegen am Donnerstag (18.00 Uhr/ARD und Eurosport) im Champions-League-Finale in München gegen den starken Titelverteidiger Olympique Lyon vor seiner letzten Titelchance.

In der Anfangsphase taten sich die Favoritinnen aus Frankfurt vor 15.678 Zuschauern überraschend schwer, gegen die kompakt stehenden und sicher kombinierenden Bayern ins Spiel zu finden. Die ersten Bayern-Chancen durch das in der Winterpause verpflichtete US-Duo Hagen (2.) und Nicole Cross (15.) schienen den FFC allerdings aufzuwecken. Die beste Gelegenheit für die Frankfurter Führung vergab Melanie Behringer (25.) bei einem direkten 20-Meter-Freistoß, den Torfrau Kathrin Längert mit einem guten Reflex an die Querlatte lenkte.

Aus dem Spiel heraus gelang dem FFC, der verletzungsbedingt auf die Nationalspielerinnen Nadine Angerer, Kim Kulig sowie die Amerikanerin Alexandra Krieger verzichten musste, im ersten Durchgang wenig. Immer wieder fingen die Münchnerinnen, bei denen Julia Simic und Petra Wimbersky fehlten, den Ball vor dem Strafraum ab.

Noch vor der Pause musste FFC-Trainer Sven Kahlert dann auch noch Nationalspielerin Fatmire Bajramaj wegen einer Blessur am rechten Sprunggelenk auswechseln. Für sie kam die Schweizerin Ana-Maria Crnogorcevic (40.) als einzige Spitze zum Einsatz.

Trotz des Rückschlags fanden die Titelverteidigerinnen, die auf dem Weg ins Endspiel die Top-Teams aus Wolfsburg, Potsdam und Duisburg ausgeschaltet hatten, nach der Pause besser ins Spiel, das zunehmend hektischer wurde. Eine Standardsituation nutzte der Underdog aus München nach gut einer Stunde Spielzeit zur Führung. Nach einer Ecke von Katharina Baunach stieg die 1,80 Meter große Stürmerin Hagen am höchsten und wuchtete den Ball an Torfrau Desiree Schumann vorbei ins Netz und schockierte damit den Titelverteidiger.

Bestnoten bei den Münchnerinnen verdienten sich Laura Feiersinger und Torschützin Hagen, bei Frankfurt überzeugten Svenja Huth und Behringer. (sid)



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Leserkommentare
MNienstedt am 23.05.2013 21:22

Schade. Alles Gute, denn ohne Sokratis wäre Werder aller Voraussicht nach abgestiegen. Mit den Einnahmen müsste aber was zu finden sein. Ob ...

MNienstedt am 23.05.2013 20:47
1. Eine optimale, wenn nicht die beste Lösung.

2. Robin Dutt hat sich in der Vergangenheit stets sehr positiv über Werder geäußert, ...

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