Die drei weiteren deutschen Spieler in der MLS fallen nicht unter die "designated player"-Regel. Der ehemalige Nationalspieler Arne Friedrich, der nach langer Verletzungspause bei Chicago Fire einen Neuanfang wagt, kassiert 230.833 Dollar (184.000 Euro) für die Saison 2012. Der von 1899 Hoffenheim an Philadelphia Union ausgeliehene Kai Herdling kommt auf 94.002 Dollar (75.100 Euro), der beim FC St. Pauli sowie zuletzt beim Karlsruher SC aktive Florian Lechner erhält von New England Revolution 48.104 Dollar (38.500 Euro).
Insgesamt spielen in der MLS neun Dollar-Millionäre. Spitzenverdiener sind der Franzose Thierry Henry (5,6 Millionen Dollar/4,5 Millionen Euro) sowie der Mexikaner Rafael Marquez (4,6/3,6), die beide bei Red Bull New York spielen. David Beckham, bis zum vergangenen Jahr mit 6,5 Millionen Dollar pro Saison vom amtierenden Meister Los Angeles Galaxy entlohnt, erhält jetzt noch 4 Millionen Dollar (3,2 Millionen Euro) und liegt damit unmittelbar vor seinem irischen Teamkollegen Robbie Keane (3,4/2,7) auf Rang drei.
Dritter Millionär bei Los Angeles ist US-Nationalspieler Landon Donovan, dessen Gehalt ein paar Doller weniger beträgt als jenes von Frings. Toronto ist neben Meister Galaxy einziger Klub mit drei Millionären im Kader - neben Frings kassieren auch Julian de Guzman (1,9/1,5), früher beim 1. FC Saarbrücken sowie bei Hannover 96 beschäftigt, und der Niederländer Danny Koevermans (1,6/1,3) ein siebenstelligen Gehalt. Toronto ist mit nur einem Sieg aus zehn Spielen Letzter der Ost-Gruppe in der MLS, Los Angeles Letzter der West-Gruppe.
Neunter Dollar-Millionär der MLS ist Kris Boyd (1,5/1,2). Der Schotte spielt für die Portland Timbers aus dem US-Bundesstaat Oregon. (sid)





















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