
Die Mannschaft von Trainer Horst Hrubesch benötigt nach zwei Remis in der Partie gegen Ungarn am Mittwoch in Novi Sad in jedem Fall einen Sieg und sollte dabei mindestens zwei Treffer erzielen. Wenn sich dann im zweiten Spiel die punktgleichen Teams von Serbien und Rumänien (beide vier Zähler) 0:0 oder 1:1 trennen, wäre die deutsche Mannschaft bei der Endrunde in Estland (3. bis 15. Juli) dabei.
Das Reglement sieht bei Punktgleichheit von zwei oder drei Mannschaften den Direktvergleich der Teams vor. Bei weiterer Punkt- und Tordifferenzgleichheit zählen die mehr erzielten Treffer. Gibt es auch hier keine Entscheidung, zählt die Tordifferenz aus allen Spielen, bei Gleichheit zählen die mehr erzielten Treffer.
Sollte Deutschland 1:0 gewinnen und sollten Serbien und Rumänien 1:1 spielen, wären Deutschland und Serbien (beide 3:3 Tore) vor Rumänien (2:2) im Direktvergleich vorn. Im Gesamttorverhältnis hätten beide 4:3 Treffer. Für diesen Fall ist ein Losentscheid vorgesehen. Gewinnt die DFB-Elf aber 2:1 oder 3:2, wäre das Torverhältnis im Vergleich mit Serbien dann wegen der mehr erzielten Treffer besser.
"Wir werden im letzten Spiel alles geben, um unsere kleine Chance zu wahren", sagte der Stuttgarter Antonio Rüdiger, der beim 1:1 gegen Rumänien am Sonntag den Führungstreffer für die deutsche Mannschaft erzielte. Die letzten drei EM-Turniere verpasste eine DFB-Auswahl. (dpa)





















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