
Damit fielen die Gießener einen Spieltag vor Saisonende auf den vorletzten Tabellenplatz zurück. Nur bei einem Sieg im direkten Abstiegsduell mit Phoenix Hagen am kommenden Samstag bleibt der Bundesliga-Dino erstklassig.
Hagen gewann bei den bereits abgestiegenen Göttingern mit 85:74 und hat nun zwei Punkte mehr auf dem Konto als Gießen. Allerdings haben die 46ers das Hinspiel für sich entschieden und hätten damit bei einem erneuten Erfolg auf jeden Fall den direkten Vergleich mit Hagen gewonnen.
"Wir haben heute wie gelähmt gespielt", sagte Gießens Trainer Björn Harmsen nach der enttäuschenden Vorstellung seines Teams geschockt. "Wir haben ein Finale in Hagen und müssen dieses Spiel gewinnen. Die Leistung heute war nicht aus bösem Willen, sondern sie war eine Lähmung. Wir werden in Hagen mehr zeigen", versprach Harmsen.
Riesenerleichterung herrschte dagegen bei der EnBW Ludwigsburg. Das Team von Trainer Steven Key rang die s.oliver Baskets Würzburg nach Verlängerung mit 91:80 nieder und sicherte sich damit die Klasse. "Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, die in den letzten Monaten jeden Tag sehr hart an sich gearbeitet hat, um unser Ziel zu erreichen. Jetzt haben wir es endlich geschafft", sagte Key.
Im Kampf um die Playoff-Plätze machte Bonn mit dem Sieg in Gießen einen großen Schritt. Die erste Paarung der K.o.-Runde steht bereits fest. Die Artland Dragons sicherten sich mit dem 91:76 im Nordduell bei den Eisbären Bremerhaven Platz vier und damit den Heimvorteil in der Serie mit Bayern München. Die Bayern sind nach dem 68:59 beim BBC Bayreuth nicht mehr von Rang fünf zu verdrängen. ratiopharm Ulm wahrte mit einem 79:78-Zittersieg gegen die TBB Trier seine Chance auf Platz zwei. (dpa)





















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