
"Man kann nicht aufgrund eines Spiels alles infrage stellen, womit man vorher zufrieden und worüber man sich mit vielen Leuten einig war", sagte Harnos der Nachrichtenagentur dpa. Köllikers Vertrag als Bundestrainer gilt zunächst nur bis zum Ende der WM. Vor dem Turnier hatte der DEB allerdings angekündigt, den Schweizer langfristig binden zu wollen. Im Gespräch ist auch, dass Kölliker künftig als Sportdirektor die Geschicke des Nationalteams leitet und immer nur für einzelne Turniere einen Bundestrainer benennt.
Harnos sprach von einem "Desaster" gegen Norwegen. Er hatte es am Sonntag daheim verfolgt und will zum entscheidenden Spiel um die direkte Olympia-Qualifikation an diesem Dienstag gegen Tschechien noch einmal nach Stockholm kommen. "Das Ergebnis war erschreckend. Das muss man erst mal begreifen und analysieren, was überhaupt passiert ist", sagte der Kaufbeurer.
Allerdings erinnerte Harnos auch daran, nach dem sportlichen Abstieg bei der WM 2009 in Bern an Köllikers Vorgänger Uwe Krupp festgehalten zu haben. "Das Gesamtergebnis damals war schlimmer. Da haben wir auch nicht alles infrage gestellt. Mit dem bekannten Ergebnis." Deutschland blieb wegen der Heim-WM 2010 erstklassig und stürmte dort unter Krupps Regie sensationell ins Halbfinale. (dpa)





















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