
Anstatt der angepeilten 650 000 Zuschauer kamen in den vergangenen gut zwei Wochen nur etwa 450 000 Eishockey-Fans nach Helsinki und Stockholm. Das gab der Weltverband IIHF vor dem Finale in Helsinki bekannt.
Damit kamen rund 100 000 Zuschauer weniger als zu den WM-Spielen 2010 in Deutschland, obwohl damals noch acht Partien weniger ausgetragen wurden. Der WM-Rekord wurde 2004 in Tschechien aufgestellt. Damals waren etwas mehr als 552 000 Zuschauer gekommen. "Die Preispolitik war falsch. Die Gastgeber werden das im Hinblick auf das kommende Jahr ändern, was wir sehr begrüßen", kritisierte IIHF-Präsident René Fasel ungewohnt deutlich. Auch im kommenden Jahr sind Helsinki und Stockholm Gastgeber der WM.
Vor allem in der schwedischen Hauptstadt waren bei den Spielen der deutschen Gruppe sehr viele Plätze frei geblieben. Dies änderte sich erst etwas, als die Veranstalter eine Kartenkategorie für die Schweden-Spiele deutlich im Preis senkten und zudem Freitickets an Jugendspieler verteilten. Auch in Helsinki gab es Kritik an den hohen Kartenpreisen von teilweise umgerechnet deutlich mehr als hundert Euro. "Ich garantiere, dass es nächstes Jahr mehr Kartenkategorien gibt. Damit werden wir versuchen, die Halle auch schon bei den Spielen am Tag zu füllen", sagte IIHF-Vizepräsident Kalervo Kummola, der auch Chef des finnischen Eishockey-Verbandes ist. (dpa)





















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