Gegen den Zweiten der Kreisoberliga Nord brauchte der ohne den verletzten Nico Holtkamp angetretene TSV einige Zeit, um ins Spiel zu kommen. Die Gäste hatten den besseren Start und konnten schnell in Führung gehen. Ottersberg konnte zwar im Gegenzug durch Thomas Cordes ausgleichen und war in der Folgezeit auch das bestimmende Team, brauchte aber einige Minuten, um sich auf die offensive Gästeabwehr einzustellen. Die Zevener hingegen nutzten in dieser Phase ihre zahlreich vorhandenen Chancen nicht und schlossen immer wieder überhastet ab. Vor allem Torwart Lennart Lingener konnte sich hierbei auszeichnen und gab mit seinen Paraden der eigenen Mannschaft den nötigen Rückhalt.
Im Angriff spielte der TSV nach einiger Zeit strukturierter und nutzte seinen Chancen zum 4:1. In der Folgezeit hielt der TSV den Vorsprung. Beim 10:5 nahmen die Gäste eine Auszeit. Diese verfehlte ihre Wirkung nicht. Ottersberg fand zunächst nicht wieder ins Spiel, und die Gäste verkürzten auf 11:8. Zeven versuchte mit einer Manndeckung gegen Spielmacher Thomas Cordes den Spielrhythmus des TSV zu unterbinden. Das gelang nur bedingt. Ottersberg nutze die entstandenen Freiräume, profitierte zudem von drei technischen Fehlern der Gäste und zog auf 14:10 davon. Vor allem über die Halbpositionen und dem Kreis konnte Ottersberg gegen die schwache Gästeabwehr in der Folgezeit Akzente setzen.
Beim 18:12 trat erstmals Ernüchterung bei den Gästen ein. Ottersberg dominierte das Spiel nach Belieben und führte zur Pause verdient mit 20:15. Auch nach dem Seitenwechsel waren Lars Schoof und Mike Huhnhold von der Gästeabwehr nicht in den Griff zu bekommen. Immer wieder nutzten sie ihre Freiräume und trafen nach belieben. Über 26:20 setzte sich Ottersberg auf 34:25 ab, und alles sah nach einem sehr deutlichen Erfolg aus. Doch im weiteren Verlauf ließ die Konzentration beim Knust-Team zu wünschen übrig. Technische Fehler häuften sich ebenso wie überhastete Würfe. Glück für die Gastgeber, dass der Gegner seine Chancen ebenfalls nicht konsequent nutzte. Erst eine Auszeit brachte den TSV wieder in die Spur. Ottersberg ließ sich in der Folge auch durch diverse Deckungsumstellungen der Gäste nicht mehr von seiner Linie ab bringen und gewann auch in der Höhe verdient.





















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