"Wir haben Angsthasen-Handball gespielt. Einige unserer Spieler hatten wohl die Hosen voll und konnten ihre gewohnte Leistung nicht abgerufen", machte Trainer Reinhard Knust seiner großen Enttäuschung Luft. Von Beginn an fehlte dem TSV Ottersberg die Spannung, es fand selten ein strukturiertes Angriffsspiel statt. Außerdem wurden die Torchancen zum Teil leichtfertig vergeben, und der TSV erlaubte sich sich etliche technische Fehler. Bis zum 3:3 lief zunächst alles nach Plan. Doch mit zunehmender Spieldauer agierten die Gastgeber in der Abwehr aggressiver und erhöhten im Angriff das Tempo. Beim 7:3 hatte der TSV endgültig den Faden verloren, und Trainer Knust nahm eine Auszeit. Doch die erhoffte Wirkung blieb aus. Torchancen wurden weiterhin leichtfertig vergeben. Eine kleine Zevener Schwächephase nutzte Ottersberg, um auf 10:8 zu verkürzen. Bis zur Halbzeitpause gelang dem Club von der Wümme aber kein weiterer Treffer mehr.
Auch nach dem Seitenwechsel bestimmte der TuS Zeven das Spiel. Beim 18:8 sah alles nach einer deutlichen Ottersberger Niederlage aus. Doch der TSV kam noch einmal zurück. Innerhalb von zehn Minuten verkürzte er auf 19:14. In der Schlussphase verwertete die Zevener Mannschaft ihre Tormöglichkeiten aber wieder konsequenter.





















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