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Pfingst-Volleyballturnier Altkirch fungiert erstmals als Organisationsleiter

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Von Sonnabend bis Montag treten 320 Mannschaften mit mehr als 2000 Spielern in neun Hallen gegeneinander an. Beeindruckende Zahlen, doch bei Altkirch ist von Hektik nichts zu spüren: "Das Orga-Team ist eingespielt, und jeder weiß, was er zu tun hat. Deshalb läuft vieles von alleine", sagt er mit ruhiger Stimme.

Trotz aller Gelassenheit gibt der Delmenhorster aber doch zu, dass er seit drei Monaten alle Hände voll zu tun hat: "Die Zeit zur Vorbereitung war recht knapp, weil sich erst spät entschieden hat, dass ich für Marco einspringe." Umso glücklicher ist der Volleyballer aus Del-Berg-Ums Landesligamannschaft, dass ihn Teamkollege Matthias Sanders und Arne Goldbohm bei der Organisation nach Kräften unterstützen. "Es war von vornherein klar, dass die beiden mitmachen, wenn ich die Turnierleitung übernehme. Darüber bin ich sehr froh, denn so können wir die Aufgaben besser verteilen", sagt Altkirch.

Das war auch nötig, denn zusätzlich zur Vorbereitung auf das große Turnier stand für den 21-Jährigen vor knapp drei Wochen die Abschlussprüfung zum Fachinformatiker an. Doch auch die Doppelbelastung will Altkirch nicht zu hoch hängen: "Das war zu schaffen. Es waren eben ein paar Nachtschichten nötig." So musste das Organisationsteam im Vorfeld etwa alle 320 Männer-, Frauen- und Mixedteams in die sechs Leistungsklassen einteilen. Einige Mannschaften treten dabei unter Vereinsnamen an, zum Beispiel der TV Jahn Delmenhorst in der Leistungsgruppe I. Andere geben sich mehr oder weniger einfallsreiche Bezeichnungen wie "Kanonenfutter" und "Zuckermäuschen". Die höchste Leistungsklasse ist für Spieler von der Bundes- bis zur Regionalliga vorgesehen, die niedrigste für Hobby- und Kreisklassenvolleyballer. "Es sind schon einige Bundesligaakteure dabei. Einen Favoriten gibt es aber nicht. Je nach Tagesform kann es immer zu Überraschungen kommen", sagt Altkirch.

Die Volleyballer aus ganz Deutschland, die in Zelten auf dem Delmenhorster Stadiongelände übernachten, kommen ohnehin nicht nur aus sportlichen Gründen nach Delmenhorst, sondern auch wegen des Drumherums. "Das Motto lautet: Viele Spiele, viel Spaß, wenig Schlaf", fasst Altkirch zusammen. Gefeiert wird beim Pfingstturnier in diesem Jahr allerdings nicht mehr an zwei, sondern nur an einem Abend. "Bei den letzten Veranstaltungen hat sich gezeigt, dass am Sonntag wenig los war. Da waren viele zu erschöpft", erklärt Altkirch. Daher steht diesmal nur die Party am morgigen Sonnabend ab 21 Uhr im Gemeindezentrum an der Elsflether Straße auf dem Programm. Jeder kann mitfeiern, Karten kosten fünf Euro im Vorverkauf und sieben Euro an der Abendkasse.

Wenn die Feier beginnt, dürfte für den Organisationsleiter des Pfingstturniers das Gröbste vorbei sein. Die meiste Arbeit erfordern nämlich die Vorbereitungen für die Spiele. "Wenn das Turnier läuft, geht es nur noch um die Koordination und darum, eventuelle Probleme spontan zu beheben", sagt Altkirch. Klar ist aber: Ganz gleich, was passiert, der 21-Jährige wird seine Ruhe sicher nicht so schnell verlieren.



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Leserkommentare
adagiobarber am 22.05.2013 16:44
Es gibt doch tatsächlich noch Sportredaktionen im Lande, die da glauben, daß der SVW immer noch Bewerbungslisten abarbeitet.

Der ...
admiral41 am 22.05.2013 16:41
Schritt für Schritt eine neue schlagkräftige Truppe zusammenstellen. Und Y ist der ANFANG

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