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Lilienthaler Bundesliga-Floorballer unterliegen Berlin nach toller Aufholjagd mit 8:9 Kein Happy End für die "Wölfe"

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Lilienthal. Bei Trainer Andreas Blankenstein mischte sich nach Spielende in den Stolz ob des unbändigen Willens seiner Mannschaft aber auch ziemlicher Ärger, denn erneut verschliefen die Gastgeber das erste Drittel. "Das passiert uns einfach zu oft", bemängelte Blankenstein den schnellen 0:4-Rückstand nach gerade einmal 17 Minuten. Nach einer lautstarken Kabinenpredigt verkürzte Mark Oli Bothe zwar in der 25. Minute auf 1:4, doch die Hauptstädter schlugen umgehend zurück und bauten ihre Führung bis zur 31 Minute sogar auf 6:1 aus.

Zu diesem Zeitpunkt hätte keiner der rund 150 Zuschauer in der Schoofmoorhalle wohl noch auf das Blankenstein-Team gesetzt. Daran änderte auch das 2:6 durch Dennis Heike (33.) nichts, denn erneut antwortet Berlin mit einem weiteren Treffer. Doch nach einem Doppelschlag kurz vor der zweiten Drittelpause durch Dennis Heike und Tobias Melde gingen die Gastgeber mit einem ordentlichen Adrenalinschub ins Schlussdrittel.

Dieser hielt auch nach dem 4:8 unvermindert an, ebenso nach dem 5:9, kurz nachdem André Kimmig für den fünften Lilienthaler Treffer gesorgt hatte. Denn nun folgte die finale Aufholjagd der "Wölfe". Exakt 5:41 Minuten waren noch zu spielen, als erneut Kimmig sowie Alexander Seitz auf 7:9 verkürzt hatten. Es folgten gleich zwei Zeitstrafen gegen die Gäste. In Überzahl gelang Niklas Krieger dann tatsächlich der 8:9-Anschlusstreffer - und die Halle stand Kopf.

Doch trotz lautstarker Unterstützung von den Rängen wollte der Ausgleich nicht mehr fallen. Die Berliner überstanden die letzten 2:49 Minuten unbeschadet und durften sich über einen am Ende doch etwas glücklichen Sieg freuen. "Die Fehler sind bekannt", sagte hingegen TVL-Trainer Andreas Blankenstein: "Mit dem Abstellen ist es leider nicht immer so einfach. Aber das Wichtigste ist: Die Moral bei den Jungs ist ungebrochen." Dem war nach dieser Partie nichts hinzuzufügen.

Am nächsten Sonnabend geht es für die Lilienthaler bereits weiter. Dann müssen sie bei den Unihockey Igels Dresden antreten - ein weiterer Gegner auf Augenhöhe.

TV Lilienthal: Nils Hallerstede, Ralf Hallerstede; Brinkmann, Lubes, Frese, Krieger, Appenrodt, Diaz de Armas, Heißenbüttel, Kimmig, Bothe, Seitz, Heike, von der Heyde, Melde



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Leserkommentare
Posaune am 19.06.2013 20:27
Rot-Grün muß endlich weg. Doch bis dahin werden sie noch viel Unheil anrichten. Zur Erinnerung: Ich bin kein Beamter, ich finde es einfach ...
Posaune am 19.06.2013 20:04
Also Leute, wir bekommen einen neuen Torwarttrainer und der wird Mielitz weiter nach vorne bringen, denn schlecht ist er nicht. Seine Ausstrahlung ...

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