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„Manchmal muss man sich schon auf die Zunge beißen“

Wieso ist ein Julian Stroppel mit dem VSK in die Landesliga gegangen, wo Sie doch sicher genügend Angebote gehabt haben?Julian Stroppel: Ich bin nicht der Typ, der einfach so wegrennt. Sicherlich hat auch die Person Günter Hermann eine ganz wichtige Rolle gespielt, aber auch andere Leute im Umfeld des Vereins, wie Wolfgang Stöhr beispielsweise. Ich bin aber jetzt schon so lange hier, da ist einem der Verein einfach wichtig. Und da Sven Meinecke und ich jetzt auch langsam in einem Alter sind, wo die Liga nicht mehr ganz so wichtig ist, haben wir gesagt: Komm, wir bleiben hier.Wie ist das denn jetzt mit der runderneuerten VSK-Mannschaft so?Schon etwas komisch. Sven und ich fühlen uns manchmal, als ob wir bei der A-Jugend mittrainieren. Aber ich kenne das ja von der Schule, da kicken wir auch manchmal mit unseren Schülern zusammen. Auf jeden Fall macht es Spaß.Wie schwer ist es, die eigenen Ansprüche runterzuschrauben?Auch das ist ungewohnt. Das Leistungsniveau ist natürlich nicht mehr so hoch, wie in den vergangenen Jahren. Manchmal muss man sich dann schon auf die Zunge beißen, damit man nicht lospoltert, wenn Dinge nicht so funktionieren, wie früher. Wir versuchen uns eher als zusätzliche Trainer zu sehen, aber es ist definitiv eine Umstellung. Um wie viele Jahre haben die letzten sechs Monate den VSK sportlich zurückgeworfen?Es ist schwer, das zu vergleichen. Ich glaube, der VSK hatte noch nie eine so junge Mannschaft. Als ich damals kam, war ich mit 20 Jahren mit Abstand der Jüngste. Jetzt bin ich mit 28 der Zweitälteste. Das sagt alles. Was trauen Sie dieser sehr jungen VSK-Mannschaft denn nun zu?Es wäre wohl vermessen zu sagen, wir spielen gleich oben mit. Ich hoffe, wir haben nichts mit dem Abstieg zu tun. Wenn es ein gesicherter Mittelfeldplatz wird, wäre das sicherlich in Ordnung. Die Vorbereitung hat ja gezeigt, wie schwer es wird. Und das Derby gegen Bornreihe?Da freuen wir uns natürlich alle sehr drauf. Natürlich sind das zwei ganz besondere Spiele. Wenn Bornreihe am Ende zwei Plätze vor uns landet, wir dafür aber beide Derbys gewinnen… da könnte ich mich wohl mit anfreunden. Wäre Julian Stroppel eigentlich einer für die Hermann-Nachfolge?Prinzipiell könnte ich mir eine Trainerlaufbahn auf jeden Fall vorstellen. Aber da müssten dann schon zwei, drei Jahre Pause zwischen sein. Und außerdem will ich ja, solange die Knochen halten, auch noch selber ein bisschen kicken.



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Leserkommentare
ExMueller am 25.05.2013 19:03
Prost!!!!!!!!!!!
tommi24 am 25.05.2013 19:00
Jawoll Herr Admiral, es lebe die SPD! Für einen "Vortrag" 25.000 € und bald kommt der Weihnachtsmann...

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