
33 Gold- und 22 Silbermedaillen sammelten allein die Aktiven des Weyher SV ein. Im Medaillenspiegel belegten sie damit den ersten Platz vor dem Grafen-Schwimmteam Hoya-Bruchhausen (27/25). Öfter als alle anderen standen die Weyher Staffelschwimmerinnen auf der höchsten Stufe des Siegerpodests. In wechselnder Besetzung schwammen Anabel Weber, Juliana Nadine Kuske, Wiebke Osmers sowie Nele und Jule Schriefer zu Gold über 4x50 Meter Lagen und 4x50 Meter Brust. Zusätzlich trugen sie kräftig zum Sieg ihres Vereins über die 8x50 Meter Lagen bei, die mit einem T-Shirt als Handicap und in gemischter Staffel absolviert werden mussten.
Mit fünf Gold- und einer Silbermedaille legte sich Jule Schriefer die glanzvollste Trophäensammlung aller Weyher Schwimmerinnen und zugleich aller Mädchen des Jahrgangs 2000 zu. Als Freistilschwimmerin war sie gleich drei Mal nicht zu bezwingen, zwei weitere Goldstücke sackte sie über 50 Meter Schmetterling und 100 Meter Rücken ein.
Finn Corus konkurrenzlos
In vier der acht Wettkämpfe, die es im Jahrgang 2003 zu gewinnen gab, hatte Fabio Röpe die Nase vorn. Sein bestes Ergebnis erzielte der Neunjährige als Freistilschwimmer: In exzellenten 37,76 Sekunden brachte er die 50 Meter hinter sich. Im Jahrgang 2002 schlugen Sofie Therese Brickmann und Cedric Bultmann je drei Mal als Erste an.
Insgesamt drei Mal sorgten Stefan Lemmermann und Henryk Niebuhr für besonderen Glanz in der Weyher Erfolgsbilanz. Als absolut schnellster aller Männer schoss Lemmermann über 50 Meter Rücken (30,16sec) und Freistil (25,54sec) durchs Wasser, auch Niebuhr hätte in einer offenen Wertung den Sieg über 100 Meter Brust errungen.
Kaum eine Goldmedaille gönnte Finn Corus vom Grafen-Schwimmteam den Konkurrenten des Jahrgangs 2000. Für acht der zehn Wettkämpfe war er gemeldet, und ein ums andere Mal schlug er als Sieger an. Dabei legte er die drei Freistilstrecken auch gleich noch mit drei neuen persönlichen Bestzeiten zurück. Sein stärkstes Ergebnis erzielte der Zwölfjährige über die 200-Meter-Strecke, die er in hervorragenden 2:35:22 Minuten hinter sich brachte.
Im Jahrgang 1999 sorgte Vereinskollege Dennis Landwehr für Furore. Bis auf die beiden Bruststrecken war er für alle Wettkämpfe gemeldet und brachte es auf sieben Gold- und eine Silbermedaille. Außerdem polierte er seine persönliche Leistungsbilanz mit sieben neuen Rekordzeiten auf. Einen besonders großen Satz nach vorn machte der Sulinger über die 100 Meter Schmetterling. Mehr als zehn Sekunden eher als noch bei den Landesmeisterschaften im Februar schlug Landwehr nach 1:14:80 Minuten an. "Es war einfach nur schön, wie Dennis durchs Wasser geglitten ist. Ein toller Start, super Wenden, und am Ende hat er noch ein wenig Tempo nachgelegt – das war große Klasse", sparte Trainerin Ute Sprecher-Odigie nicht mit Lob und Anerkennung. Berit Westenberger (Jg. 2000) und Annele Ruppelt (Jg. 2004) zogen je drei Goldstücke aus dem Becken.
Für die SG Syke/Barrien profilierte sich Hannah Nell mit vier Siegen als eine der stärksten Schwimmerinnen des Jahrgangs 2001. Gleich drei Mal schlug sie vor Selene Ruppelt (GST) als Freistil- und Rückenschwimmerin an. Nicht zu schlagen war sie außerdem über 100 Meter Schmetterling.
Schneller als alle anderen Männer brachte Ole Landsberg die 200 Meter Lagen hinter sich (2:27:49min), bei der Jugend A schlug er auch über 50 Meter Freistil und 100 Meter Schmetterling als Erster an. Im Jahrgang 2003 machte Miron Drewinski mit drei Siegen auf sein Talent als Brust-, Rücken- und Schmetterlingsschwimmer aufmerksam.





















Noch nicht registriert? Jetzt kostenlos registrieren »