Überraschungen sind nicht mehr zu erwarten, nachdem Grönda Ende Mai das endgültige Aus für Beluga verkündet hatte. Betroffen sind eine Vielzahl von Gesellschaften, darunter vor allem die drei Kernbereiche Shipping (operative Dachgesellschaft), Chartering (Befrachtung) und Fleet Management (Schiffsbetrieb). Nach Informationen von Radio Bremen summieren sich die Forderungen der Gläubiger auf 300 bis 500 Millionen Euro. In welcher Hohe diese aus der Insolvenzmasse bedient werden können, ist noch offen.
Grönda hatte in den vergangenen Wochen unter anderem Beluga-Schiffsanteile und das Inventar aus der ehemaligen Reedereizentrale auf dem Teerhof verkauft. Die Abwicklung, für die ein Team von gut 60 ehemaligen Beluga-Mitarbeitern unter der Führung der Insolvenzverwalter arbeitet, könnte sich noch über Jahre hinziehen. Auch das juristische Tauziehen um die Hintergründe der Beluga-Insolvenz ist noch lange nicht beendet. Gegen Firmengründer Niels Stolberg sowie 13 seiner ehemaligen Führungskräfte ermittelt die Bremer Staatsanwaltschaft. Vor Ende dieses Jahres sei aber nicht mit endgültigen Ergebnissen der Ermittlungen zu rechnen, heißt es.










Niederschlagswahrscheinlichkeit: 


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