
Unter dem Titel "Verloren – gefunden" stellt der Mann, dessen Markenzeichen die rote Bommel an der Mütze ist, sogenannte Materialbilder mit Fundstücken von der Straße aus. Alltagskunst aus Weggeworfenem wie Holzstücken, Drähten , Playmobilfiguren, die er dann neu zusammenstellt und zu eigenwilligen, unkonventionellen Bildern verarbeitet.
Da ist zum Beispiel die "Trümmerfrau" mit dem Schutt-Mosaik-Gesicht oder die "alte Schachtel" aus verknautschtem und vergilbtem Eierkarton. Etwas Frisches und kindlich Verspieltes ist den Assemblagen zu eigen. Da scheint unbekümmert ein gelber Plastikdeckel-Mond über das nächtliche Dunkel oder eine Plüschtier-Giraffe kommt aus einer grünen, in Öl gemalten Landschaft. Kreativem Recycling und Kunst, die in banalen Dingen wie etwa bei Baustellen zu erkennen ist, gilt das Interesse Fischers. Seit etwa 20 Jahren arbeitet er in dieser Art, und seitdem befinden sich Materialbilder von ihm im Bremer Besitz.
Die Ausstellung "Verloren gefunden" ist nur noch heute und morgen in der Kulturwerkstatt Westend zu sehen.










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