Das Team von DFB-Stützpunktkoordinator Thomas Horsch und Trainerin Ulrike Geithe war eines der jüngsten im Wettbewerb, und es hatte auch noch Verletzungspech. Mit einem Remis gegen Baden (0:0) und einer unterm Strich unglücklichen Niederlage gegen Brandenburg (0:1) waren die Bremerinnen ins Turnier gestartet. In der dritten Partie war ihnen ein respektabler 1:0-Sieg über Niedersachsen gelungen, obwohl nur drei Spielerinnen dem älteren U15-Jahrgang angehörten.
Nachdem sich Melanie Wimmer eine Verletzung zugezogen hatte, fiel vor dem vierten Duell die einzige noch verbliebene Torhüterin im BFV-Kader aus. Mangels Alternativen stand beim 2:2 gegen Berlin also Mittelstürmerin Giovanna Hoffmann zwischen den Pfosten. Und beim abschließenden 0:2 gegen Mittelrhein agierte mit Bianca Becker schließlich eine weitere Feldspielerin im Tor. Ihre Vorderleute besaßen in dieser Partie zwar auch die eine oder andere Torchance, insgesamt bot die Bremer Auswahl zum Abschluss des Wettbewerbs aber die schwächste Leistung.
Nach vier kräfteraubenden Spielen war die Luft raus im jungen Team. Entsprechend wohlwollend fiel das Fazit von Thomas Horsch aus: "Das heutige Ergebnis soll nicht die gute Leistung schmälern, die die Mädels über das ganze Turnier hinweg gezeigt haben. Ich bin mit dem Endergebnis hochzufrieden."
Der Bremer Kader: Pina Frädert (BTS Neustadt), Selina Peters (FC Huchting), Nora Menebröcker (SC Borgfeld), Fenja Gutsche (SC Lehe-Spaden), Reena Wichmann (VfL 07), Luzie Steding, Lilian Wenzel (beide ATS Buntentor), Jessika Bloch, Alicia Kersten (beide TuSpo Surheide), Bianca Becker, Kira Bohn, Giovanna Hoffmann, Karla Kedenburg, Katja Schwenke, Julia Suderburg und Melanie Wimmer (alle SV Werder Bremen).











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