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Deutsche Wirtschaft hält sich zurück

30.11.20160 Kommentare

Für das kommende Jahr sei man gleichwohl wieder etwas optimistischer.

Aktuell rechnet jedes vierte Unternehmen mit Gewinnrückgängen. Besonders betroffen ist der deutsche Maschinenbau. Die deutschen Investitionsabsichten in China sind laut der Umfrage auf den niedrigsten Stand seit drei Jahren gesunken. Der Anteil der Firmen, die in diesem Jahr noch Investitionen und Personal ausgebaut haben, ist auf dem tiefsten Niveau seit 2012.

Ein Drittel der deutschen Unternehmen gibt an, sich in China weniger willkommen zu fühlen. Unter denjenigen Firmen, die bereits seit mehr als zehn Jahren in dem Land tätig sind, steigt der Anteil sogar auf 42 Prozent. An der Umfrage beteiligten sich 426 deutsche Unternehmen – davon ein großer Teil aus dem Maschinenbau, der Autoindustrie und dem Dienstleistungsbereich.

Die Antworten zeigen, dass die Geschäfte in China schwieriger werden. Steigende Personalkosten, der Mangel an qualifiziertem Personal sowie das langsamere Wachstum der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt machen den Firmen zu schaffen. Auch die Konkurrenz durch chinesische Anbieter wird schärfer. Unzureichende Rechtssicherheit und unklare Rahmenbedingungen entwickeln sich stärker zu Hürden für Unternehmen.

Die Zahl der Beschwerden und Hilfegesuche deutscher Betriebe bei der Botschaft in Peking sei schon im vergangenen Jahr „stetig gestiegen“, aber in diesem Jahr „steil nach oben gegangen“, berichtete Botschafter Michael Clauß bei der Vorlage der AHK-Umfrage. Beklagt werden demnach vor allem Diskriminierung durch wachsenden lokalen Protektionismus oder ökonomischer Nationalismus.

Beschränkungen des Internets und dessen langsame Geschwindigkeit sowie mangelnder Schutz geistigen Eigentums beeinflussen die Geschäfte ebenfalls negativ. Auch erwartet nur weniger als die Hälfte der Unternehmen noch, dass von den groß angekündigten, aber zögerlich umgesetzten Wirtschaftsreformen in China positive Impulse auf das Investitionsklima ausgehen werden.

Der chinesische Markt verliert insgesamt auch an Bedeutung. Die Zahl der Unternehmen, für die China zu den drei wichtigsten Märkten weltweit zählt, ist seit 2014 rückläufig.


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Leserkommentare
djhg am 18.08.2017 07:27
@Werderland: Ich denke eher, dass Nouri und Baumann auch ihren Aussagen aus der letzten Saison gelernt haben und es deshalb eher intern ...
abrakadabra am 18.08.2017 07:26
Der Betrag ist ja wohl lächerlich ... Warum gibts da nicht wenigstens einen Punkt in Flensburg? Für Taxifahrer als angebliche Profis darf es auch ...
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