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Kriminalität Hochspringerin Friedrich will Anzeige erstatten

Belästigt
Belästigt

"Ich wurde in der Vergangenheit beleidigt, sexuell belästigt, und einen Stalker hatte ich auch schon", schrieb die 28-Jährige. "Es ist Zeit zu handeln, es ist Zeit, mich zu wehren. Und das tue ich. Nicht mehr und nicht weniger."

Ihr Manager und Trainer Günter Eisinger bestätigte den Vorgang der Nachrichtenagentur dpa, sagte aber: "Das Thema hat nichts mit der Öffentlichkeit zu tun." Eisinger befürchtet, dass sich der Vorfall störend auf die Olympia-Vorbereitung seiner Athletin auswirkt. Zuletzt war das Erfolgsduo 17 Tage lang im Trainingslager in Pretoria.

"Das Training läuft wunderbar, aber Ariane muss das erst wieder umsetzen und den Kopf frei haben", meinte Sportlehrer Eisinger. "Wir können keine Stressfaktoren gebrauchen." Nach einem Achillessehnenriss feierte die 2,06-Meter-Springerin nach langer Zwangspause erst in dieser Hallensaison ihr Comeback.

Sie sei nicht mehr bereit, sich "doppelt zum Opfer zu machen und stets zu schweigen. Ich bin es schlicht leid", begründete Ariane Friedrich das Verlassen der Anonymität. "Es gibt einfach einen Punkt, an dem Schluss ist."

Bei Facebook nannte die Polizeikommissarin sogar Vornamen, Nachnamen und den Wohnort des Mannes. Dieses "Herausnehmen aus der Anonymität ist meines Erachtens ein Mittel, um zu verdeutlichen, dass ich bereit bin, aktiv zu handeln." Es sei ein großer Schritt, "solch eine unverschämte Email öffentlich zu machen". (dpa)



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Leserkommentare
calcetin am 18.05.2013 14:59
Stimmt, der Stern ist einfach viel zu unübersichtlich, dazu dann noch die, notwendige, Ampel für Bus und Bahn. Nicht ganz so weit weg haben wir ja ...
RogerT am 18.05.2013 13:53
Wenn ich so sehe, wie die Radfahrer, gerade im Viertel, kamikazemäßig unterwegs sind, wundert es mich ehrlich gesagt, dass hier nicht mehr Unfälle ...
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