
Werders Abwehrspieler Theodor Gebre Selassie
In diesem Jahr trifft Werder die Abstellungspflicht besonders hart – für fast die Hälfte des Kaders gibt es Anfragen für die Länderspiele in der kommenden Woche. „Im Moment liegen wir bei zwölf bis 13 Spielern“, bezifferte Thomas Schaaf am Dienstag das umfängliche Interesse an seinen Spielern.
So sind die Österreicher Marko Arnautovic, Sebastian Prödl und Zlatko Junuzovic für die Partie des Teams Austria am Mittwoch gegen die Türkei in Wien bereits fix nominiert. Mit Theo Gebre Selassie (Tschechien), Sokratis, Kevin de Bruyne (Belgien) und Aleksandar Ignjovski (Serbien) stehen weitere vier Bremer Stammspieler vor der Berufung. Dazu kommen einige Nachwuchskicker, die zu ihren U-Nationalmannschaften anreisen sollen.
Für Thomas Schaaf ist das ewige Ärgernis diesmal besonders ärgerlich: Einerseits haben die Bremer für den kommenden Dienstag auf Fünen ein Testspiel gegen Odense BK vereinbart, andererseits steht am darauffolgenden Sonntag mit der DFB-Pokalpartie bei Preußen Münster das erste Bremer Pflichtspiel an. Außerdem spielt am Freitag Werders U 23.
Schwacher Trost: Im kommenden Jahr ist dieser Länderspieltermin auf Druck der Vereine aus dem Fußballkalender gestrichen. Schaaf: „Endlich – hat auch lang genug gedauert.“ (wk)











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