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Neues Brandschutzmobil nimmt den Betrieb auf
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Kontrolliertes Feuer zu Trainingszwecken

18.09.20160 Kommentare
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Das Brandschutzmobil informiert darüber, was bei einem Brand zu tun ist.

Hermann Kasten, Vorstandsvorsitzender der VGH, überreichte den symbolischen Fahrzeugschlüssel an Karl-Heinz Banse, Präsident des LFV-NDS. Als Teil der traditionell engen Kooperation zwischen dem größten öffentlich-rechtlichen Versicherer in Niedersachsen und den Feuerwehren des Landes investierte die VGH einen mittleren sechsstelligen Betrag in ein modernes Nachfolgemodell des ersten, in die Jahre gekommenen Brandschutzmobils.

Beide Partner stellen damit sicher, dass Feuerwehrkräfte die Bevölkerung auch künftig landesweit mit spektakulären Live-Experimenten, Bühnenaktionen, multimedialen Informationen und persönlichen Gesprächen über Brandverhütung und -bekämpfung im Alltag aufklären können.

Rund 40 ehrenamtliche Mitglieder der beteiligten Kreisfeuerwehrverbände Nienburg, Diepholz und Verden stellen das Einsatzpersonal des in Nienburg stationierten Brandschutzmobils. Sie sind bereits als Brandschutzerzieher tätig und deshalb mit den Inhalten und der Vermittlung entsprechender Aufklärung bestens vertraut. Um den Präsentatoren die Arbeit zu erleichtern, wurden moderne Kommunikationsmittel und einfache Bedienbarkeit der Technik in den Mittelpunkt des Konzepts gestellt.

Multimedia bestimmt den sogenannten Showroom mit drei integrierten Bildschirmen. Dort werden die Besucher durch eine virtuelle Wohnung geführt. Ob Haartrockner, Lampen, Akkus, Wäschetrockner, eine vergessene Herdplatte oder die überlastete Mehrfachsteckdose: Kurzfilme und Infotafeln beschreiben die gefährlichsten Brandrisiken im Haushalt, dokumentieren eindrucksvoll die Folgen und weisen auf wirksame Möglichkeiten der Prävention hin. Ein Touchscreen bietet die Möglichkeit, das erworbene Wissen anschließend zu überprüfen.

Besonders publikumswirksam sind die Live-Vorführungen vor dem Info-Truck. Dabei geht es heftig, aber kontrolliert zur Sache: Bildschirmgeräte brennen, Spraydosen bersten, Klebstoff und Benzinreste fangen Feuer, das Fett im Kochtopf entzündet sich. Weil die falsche Reaktion im entscheidenden Moment lebensgefährliche Folgen haben und auch den materiellen Schaden erheblich verschlimmern kann, demonstrieren die Experten, wie solche Brände im Ernstfall richtig gelöscht werden.

VGH-Chef Hermann Kasten: „Seit 2002 war unser erstes Brandschutzmobil niedersachsenweit an 744 Tagen in 275 Städten und Gemeinden im Einsatz. Das positive Echo, das die Feuerwehrkameraden und wir von Tausenden Bürgern vor Ort erfahren, ist uns Ansporn und Verpflichtung zugleich, dieses gemeinwohlorientierte Projekt gemeinsam fortzusetzen.“

LFV-Präsident Karl-Heinz Banse: „Das neue Präsentationskonzept des Brandschutzmobils mit moderner Licht- und Medientechnik und einer professionelleren Tonanlage macht die Arbeit um einiges angenehmer und für den Zuschauer viel spannender. Dank der ausklappbaren Bühne erreichen wir außerdem ein viel größeres Publikum. Mit etwas Glück begeistern wir nebenbei auch den ein oder anderen Nachwuchs für den Einsatz in unseren Freiwilligen Feuerwehren oder den Berufs- und Werkfeuerwehren.“


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Leserkommentare
djhg am 18.08.2017 07:27
@Werderland: Ich denke eher, dass Nouri und Baumann auch ihren Aussagen aus der letzten Saison gelernt haben und es deshalb eher intern ...
abrakadabra am 18.08.2017 07:26
Der Betrag ist ja wohl lächerlich ... Warum gibts da nicht wenigstens einen Punkt in Flensburg? Für Taxifahrer als angebliche Profis darf es auch ...
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