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Bremer Sechstagerennen Mehr Sport und Kultur sollen Jüngere locken

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Sieger beim 47. Bremer Sechstagerennen im Januar 2011: Robert Bengsch und Robert Bartko
Sieger beim 47. Bremer Sechstagerennen im Januar 2011: Robert Bengsch und Robert Bartko

Die Bremer Veranstaltungs- und Event GmbH (BVE) hat in diesem Frühjahr gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Bremen (WFB) die Nachfolge des langjährigen „Mr. Sixdays“ Frank Minder angetreten und in der Event & Sport Nord GmbH (ESN) zusammengetan. Mit einer überraschend bunten Informationsveranstaltung in der Messehalle 4.1 gaben die Macher einen Eindruck des neuen visuellen Konzepts – Beleuchtungseffekte, weiße Lounge-Höckerchen und Pyrotechnik inklusive.

Augenfälligste Neuerungen sind das Logo – ein weiß-rot skizzierter Rennradler auf blauem Grund – und der neue Name. Aus dem Bremer Sechs-Tage-Rennen werden offiziell die „Sixdays Bremen“. Um dem sportlichen Aspekt wieder mehr Glanz zu verleihen, hat Erik Weispfennig, einst Radrennprofi und nun sportlicher Leiter der Sixdays, über zusätzliche, für Zuschauer leichter verständliche Disziplinen nachgedacht. So kehren mit den Dernys (leichte Motorräder), den Radsprintern und dem Nachwuchs U23 ehedem gern gesehene Rennen ins Programm zurück. Und erstmals wird ein Damen-Rennen ausgerichtet, womit die Veranstalter wachsendem Interesse am Frauensport Rechnung tragen wollen. Auch Bühnen, Logen und VIP-Bereich werden so verlegt, dass der Sport stärker in den Mittelpunkt kommt.

„Insgesamt mehr Musik, mehr Sport, mehr Spaß“, verspricht BVE-Geschäftsführer Theo Bührmann. Mit 27 Jahren der Jüngste im Team, wird ihm die Nähe zur erwünschten jüngeren Zielgruppe, „die die Bremer Sixdays für sich noch gar nicht entdeckt haben.“ Im Hinblick darauf wurde der Eintritt im Mittel um etwa 30 Prozent gesenkt. 15 Euro kostet der Eintritt am ersten und letzten Veranstaltungstag, 29 Euro am Hauptkampftag. Die Veranstalter hoffen auf rund 50.000 zahlende Gäste. Auf das Duo Klaus & Klaus – das über die Jahre zu einer Art Maskottchen des Bremer Sechs-Tag-Rennens geworden ist – wird das Publikum allerdings verzichten müssen. Theo Bührmann hat die beiden gar nicht erst gefragt, ob sie auch unter der neuen Leitung die Halle bespaßen wollten, „da freundschaftliche Verbindungen der beiden zu Frank Minder bestehen.“ Nun ist Bührmann auf der Suche nach einem neuen musikalisches Markenzeichen.

Neu ist auch die Internetseite www.sixdaysbremen.de.

Mehr zum Thema lesen Sie in der Mittwochausgabe des WESER-KURIER.



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ExMueller am 25.05.2013 19:03
Prost!!!!!!!!!!!
tommi24 am 25.05.2013 19:00
Jawoll Herr Admiral, es lebe die SPD! Für einen "Vortrag" 25.000 € und bald kommt der Weihnachtsmann...
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