
 
Das Ganze ist eine 1 zu 1 Kopie des großen „Bruders“ Facebook und wurde vom Ministerium für Bildung initiiert. Wie das gesamte Internet ist auch das soziale Netzwerk, das auf den Namen „redsocial“ hört, unter staatlicher Kontrolle.
Da Internet unter der Bevölkerung kaum verbreitet ist, wurde das Netzwerk auch eher für die Studenten des Landes konzipiert. Ähnlich fing auch Facebook an. So sollen sich am ersten Tag auch gleich 6.000 Nutzer registriert haben. Ein erstaunlich Wert, wenn man sich vor Augen hält, dass nur knapp drei Prozent der Bevölkerung überhaupt Zugang zum inselinternen Intranet haben. Für User außerhalt der Republik ist „redsocial“ allerdings nicht erreichbar. Nur durch kubanische Blogs gelangte das Wissen ins Internet.
Für Kuba ist die landesinterne Kopie eines bestehenden Erfolgsmodells nichts Neues mehr. Schon über ein Jahr lang dürfen sich Kubaner in einem eigenen Wikipedia informieren und aktiv mitgestalten. Das bei dem sogenannten „Ecured“ der Staat mitliest, versteht sich wohl von selbst.










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