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Trotz Regen wird beim neunten Kubb-Cup ohne Unterbrechung weitergespielt Sieg für die "Arster Partyboys"

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Vanessa Klose von den "Quaffelpunchers" ist hochkonzentriert beim Kubb-Spiel.
Vanessa Klose von den "Quaffelpunchers" ist hochkonzentriert beim Kubb-Spiel.

Arsten. Kubb ist ein Strategiespiel aus dem skandinavischen Raum. Gespielt wird es mit einem großen Holzblock, dem König in der Mitte, zehn kleinen Blöcken, den Kubbs, und pro Mannschaft sechs Wurfhölzern. Ziel des Spiels ist es, mit den Wurfhölzern alle gegnerischen Kubbs abzuwerfen, um dann abschließend durch Umwerfen des Königs das Spiel für sich zu entscheiden.

Hört sich einfach an, doch der Teufel steckt im Detail, wie sich beim neunten Kubb-Cup des Anwohnervereins Arsten Süd-West schnell zeigt. Auf fünf Feldern spielen hier insgesamt 24 Mannschaften um den Wanderpokal. "Wir sind schon rausgeflogen", bedauert der zweite Vorsitzende des Vereins, Rolf Schlüter. "Kubb ist schon fast so etwas wie ein Arster Stadtteilsport, da es Kinder genauso gut spielen können wie Erwachsene. Man kann es überall spielen, auf einer Wiese oder am Strand oder sogar am Berg. Als wir damit angefangen haben, war das noch etwas Exotisches", erinnert sich Schlüter.

So strahlen Sieger. Schon im vergangenen Jahr haben die Arster Partyboys Marco Kattelmann und Sören Homfeld den begehrte
So strahlen Sieger. Schon im vergangenen Jahr haben die Arster Partyboys Marco Kattelmann und Sören Homfeld den begehrten Pokal geholt. In diesem Jahr dürfen sie ihn wieder mitnehmen.FOTOS: WALTER GERBRACHT

Im Moment spielen die Favoriten des Turniers. Es läuft das spannende Spitzenspiel: Die "Arster Partyboys" (APB) gegen "C’est la vie". Die Sieger 2011 gegen die Sieger 2010. Es regnet in Strömen, mit einem Handtuch trocknen sich die Spieler die Hände. Trotzdem schlittern die Wurfhölzer über den feuchten Boden des acht Meter langen Spielfeldes. "Das ist eigentlich ein Boccia-Platz, aber für unsere Zwecke ist er optimal", versichert Schlüter, der das Spiel beobachtet. Ein Spieler nach dem anderen wirft daneben, beide Seiten liefern sich ein hartes Duell.

Unter Regenschirmen stehen die Zuschauer, viele von ihnen wie Rolf Schlüter sind bereits rausgeflogen oder warten auf den nächsten Gegner. Es ist das Halbfinale. Schließlich hört es auf zu regnen, beide Seiten finden ins Spiel zurück und am Ende kippt der König in der Mitte des Feldes. Die "Arster Partyboys" – Sören Homfeld und Marco Kattelmann – triumphieren, sie stehen im Finale gegen die Neulinge "Fallobst", das sind Marcus Ladewig und Kathrin Domigalle.

Manche Spiele dauern drei Minuten

Das Spiel hat rund eine Viertelstunde gedauert, eine halbe Stunde das bisher längste Spiel des Tages. "Ein Spiel kann auch nur drei Minuten dauern. Bei dem Spiel jetzt wette ich auf die Partyboys", entscheidet sich Organisator Rolf Schlüter. Bemerkenswert sei, wie gerne die Leute zum Spiel, das ganz in der Nähe des Spielplatzes Arsterix ausgetragen wird, kommen. Auch viele Ausgeschiedenen seien nach dem Mittagessen wiedergekommen, um den Rest des Turniers erleben zu können. "Und das trotz des beschissenen Wetters", betont er lobend.

Die Kontrahenten gehen in Position. Die Kubbs werden je fünf in zwei Reihen vor den Spielern aufgestellt, der König macht es sich in der Mitte bequem. Bei dem Spiel zwei gegen zwei besitzt jeder Spieler drei Wurfhölzer. Die "Partyboys" beginnen das Spiel. Rolf Schlüter stoppt die Zeit. Es geschieht wie im Vorlauf: Die Kubbs des Teams "Fallobst" tun das, was der Name des Teams verrät, sie fallen, einer nach dem anderen. Die umgekippten Klötze werden in die Mitte geworfen, von dort aus können die "Arster Partyboys" nun noch einmal werfen. Lässig werden die drei vor den Füßen stehenden Kubbs umgeworfen, danach erwischt es die nur noch vier Meter entfernten Kameraden. Nach rund drei Minuten ist das Finale entschieden, Sören Homfeld und Marco Kattelmann haben ihren Titel verteidigt. Nach dem Ende des Halbfinales stehen die Kontrahenten des vorherigen Spiels – "C’est la vie" – als Zweite fest.

Bei der Siegerehrung werden dann Mauspads, Kaffeetassen und T-Shirts als Preise für die Zweit- bis Viertplatzierten verteilt. Die "Arster Partyboys" nehmen dankbar zwei Niedersachsentickets der Deutschen Bahn entgegen. Außerdem erhalten sie den Wanderpokal, einen überdimensionierten silbernen Kubb-König. Dieser wird im nächsten Jahr für einen Betrag aus der Vereinskasse des Anwohnervereins zurückgekauft werden. Dann wird der Kubb-Cup sein zehnjähriges Bestehen feiern.



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stimmederwahrheit am 21.05.2013 11:56
Metronom müsste nur in jeden Zug 1 Automaten stellen, der auch wirklich funktioniert. Selbst die BSAG schafft sowas. Aber so schlau ist man in dem ...
stimmederwahrheit am 21.05.2013 11:49
das wundert nicht wirklich. Das kennt man auch vom Grand Prix Eurovision Wettbewerb: Ost Ostblock hält zusammen. Und die Bremen sind starke ...
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