
Riesen-Mikado, Dosenwerfen und Sackhüpfen: Das Rahmenprogramm zur Einweihung des Spielplatzes fiel größtenteils ins Wasser. Trotzdem war die Stimmung der kleinen Besucher ausgelassen. Dafür sorgte auch der Kinder-Musiker Werner Winkel, der mit seiner Gitarre über das Gelände lief und alle Gäste zum Mitsingen einlud.
Ursula Doms freut sich über die Resonanz. Als Vorstandsmitglied des Fördervereins Links der Weser hat sie lange auf diesen Tag hingearbeitet. "Besonders schwierig war die Finanzierung. Die Suche nach Sponsoren hat allein schon ein gutes Jahr gedauert. Die weitere Planung ging aber über Jahre", erzählt die ehemalige Erzieherin.
40 Jahre lang leitete sie das Spielzimmer im Klinikum Links der Weser. In der Zeit ist ihr das Krankenhaus so sehr ans Herz gewachsen, dass sie selbst der Ruhestand nicht zu Hause hält. Um die Schließung der Kinderklinik zu verhindern, trat sie damals dem Verein bei. Nun verfolgen die Mitglieder weitere Ziele. Der Spielplatz war ihnen dabei besonders wichtig.
"Wenn Kinder etwas tun können, was ihnen vertraut ist, trägt das zu ihrer Genesung bei. Der Spielplatz schafft ihnen die Möglichkeit, mal von der Station wegzukommen und während sie spielen, können sich auch die Mütter einmal zurückziehen", erklärt Ursula Doms ihre Motivation. "Wir, unser Vorstand und die Geschäftsleitung des Krankenhauses haben viele Ausflüge zu unterschiedlichen Spielplätzen gemacht. Wir wollten uns inspirieren lassen. Was finden wir gut, was nicht." Am besten gefielen Doms der Schulhof am Bunns-ackerweg und das Außengelände des Hospiz Löwenherz.
"Hier haben wir uns viele Anregungen geholt. Es war uns wichtig, Spielgeräte anzuschaffen, die Eltern und Kinder auch gemeinsam nutzen können wie eine Nestschaukel oder eine extra breite Rutsche".
An warmen Tagen wird sicher die Wasserpumpe der Favorit auf dem neuen Spielplatz werden.













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