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NHL NHL-Finale: Kings verpassen Entscheidung gegen Devils

Anschluss
Devils-Goalie Martin Brodeur ist mit New Jersey weiter im Rennen um den Stanley Cup. Foto: Justin Lane

Die Devils brachten LA im elften Auswärtsspiel nicht nur die erste Niederlage bei, sondern verkürzten in der Serie "Best of Seven" durch den zweiten Sieg nacheinander auf 2:3.

"Wir sind noch am Leben, habe eine weitere Chance", sagte New Jerseys Schlussmann Martin Brodeur. Der 40-Jährige war der beste Profi auf dem Eis, parierte 25 von 26 Schüssen und machte seinen Trainer Peter Deboer schlichtweg sprachlos: "Was soll ich noch über ihn sagen - seine Leistungen sprechen für sich." Selbst Kings-Coach Darryl Sutter betonte, dass Brodeur "die vergangenen beiden Partien sehr gut gespielt" habe.

Der gepriesene Goalie verlor trotz des wichtigen Heimsieges nicht den Blick für die Realität. "Wir haben nicht unsere beste Partie gespielt, aber einen Weg gefunden, zu gewinnen", so Brodeur. Die Kings traten auswärts gewohnt dominant auf, spielten im Auftaktdrittel überlegen - das Tor machten jedoch die Gastgeber. Zach Parise nutzte in der 13. Minute ein Powerplay zur Führung. Justin Williams gelang zu Beginn der zweiten Periode der verdiente Ausgleich (24.), Bryce Salvadors erzielte nach einer halben Stunde das Siegtor. "Wenn wir etwas falsch gemacht haben, dann, dass wir unsere Torchancen nicht nutzen konnten", meinte Sutter. Deboer indes war froh, "dass wir endlich einige Löcher bei ihnen finden".

Nachdem sein Team die ersten drei Final-Begegnungen verloren hat, kommen die Teufel von der US-Ostküste nun so richtig in Schwung. Als drittes Team der NHL-Geschichte hat New Jersey nach einem 0:3-Rückstand ein sechstes Spiel erzwungen. Brodeur stellte bereits klar, dass man nicht gen Westen fliege, um den Kings am Montag zum Titel zu gratulieren. "Es liegt an uns, ihnen die Party erneut zu verderben."

Bereits bei der vierten Partie am Mittwoch war in Downtown LA alles für die große Stanley Cup-Sause vorbereitet - doch fielen die Feierlichkeiten nach der 1:3-Heimniederlage aus. Nun mussten sie erneut verschoben werden. Erstmals gab es für die Kings in diesen Playoffs zwei Niederlagen nacheinander.

Zwar betonte Sutter gewohnt trocken, dass "wir das Ding verdauen werden". Brodeur hingegen, der seit der Saison 1991/92 in der NHL spielt und in seinen 1395 Liga-Partien schon alles erlebt hat, sieht sein Team psychologisch im Vorteil. "LA steht so kurz davor, den Cup zu gewinnen und ich bin mir sicher, es hinterlässt Spuren bei ihnen, die Chancen zu haben, sie aber nicht zu nutzen." (dpa)



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Leserkommentare
bukater am 18.05.2013 20:12
@fred01: Das Werder nicht in Nürnberg gewinnt, war klar!! Es nervt immer wieder, wenn hier davon geredet wird, dass Schaaf so einen Abgang nicht ...
fred01 am 18.05.2013 19:52
Gut das Werder nicht gewonnen hat, denn so einen Abgang hat Schaaf nicht verdient, ic h hoffe nur das Fischer und Lembke auch so einen Abgang ...
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