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Vertragspoker bei Werder Bremen Giroud stört Pizarros Bayern-Pläne

Claudio Pizarro schreibt beim Werder-Training Autogramme. Nicht bei allen Fans steht der Peruaner aktuell so hoch im Kur
Claudio Pizarro schreibt beim Werder-Training Autogramme. Nicht bei allen Fans steht der Peruaner aktuell so hoch im Kur

Dabei galt sein Wechsel zum FC Bayern schon als perfekt - das zumindest vermeldete der "Münchner Merkur" am 19. April. Die Meldung wurde umgehend von beiden Vereinen dementiert, seither herrscht Stillstand. Und es scheint, als sei Pizarro nicht mehr Wunsch-Stürmer Nummer eins bei den Bayern.

Wohin, wenn nicht nach Bayern?

Montpelliers Torjäger Olivier Giroud könnte in Claudio Pizarros Zukunftsplanungen eine wichtige Rolle spielen.
Montpelliers Torjäger Olivier Giroud könnte in Claudio Pizarros Zukunftsplanungen eine wichtige Rolle spielen.

Denn der Rekordmeister, bei dem Präsident Uli Hoeneß "einen Kracher" für den Sturm angekündigt hat, bemüht sich laut französischer Medien um Olivier Giroud. Der 25-Jährige ist der Überflieger bei Frankreichs Sensations-Tabellenführer HSC Montpellier. Der Neu-Nationalspieler schoss bereits 20 Tore, Bestwert in der "Ligue 1". Und weil die Bayern in Mario Gomez (26 Bundesliga-Treffer) bereits einen Angreifer der Extraklasse im Kader haben, wäre ein Pizarro-Transfer vom Tisch, sollte Giroud wirklich kommen. Denn drei Stürmer dieser Güteklasse wird sich Bayern bei seiner Ein-Stürmer-Taktik nicht leisten.

Damit wäre Pizarros Lieblings-Option Bayern München gescheitert, der Peruaner müsste sich neu orientieren. Klubs wie die ebenfalls gehandelten Queens Park Rangers dürften aber weit weniger verlockend für Pizarro sein. Nicht ausgeschlossen, dass der 33-Jährige unter diesen Umständen doch noch einmal über einen Verbleib in Bremen nachdenken würde. Ein Angebot hat er vorliegen, Klaus Allofs wartet auf eine Antwort - und hält seinem wichtigsten Offensivspieler nach wie vor die Tür auf.

An der Weser hat sich der Wind zuletzt aber deutlich gedreht. Der Publikumsliebling ist bei vielen Anhängern in Ungnade gefallen. Sein Flirt mit dem Rivalen Bayern München kommt schlecht an, das ewige Pokern nervt die meisten Anhänger. In einer Umfrage von WESER-KURIER Online sprachen sich nur 50 Prozent der rund 2500 Teilnehmer dafür aus, mit dem Torjäger zu verlängern. Was wohl nicht an dessen fußballerischen Fähigkeiten liegen dürfte: Pizarro hat sich schlichtweg verpokert. (bb)



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Leserkommentare
tommi24 am 20.06.2013 10:46
Siehe z. B. Siemens-Hochhaus und es waren noch nicht einmal die Genossen...
GER am 20.06.2013 09:27
Wieder nichts Halbes und nichts Ganzes! Warum soll die Urne mit der Asche eines verstorbenen Menschen nur für zwei Jahre im Besitz von ...
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