
Weshalb Pizarro, auch das ist klar, Bremen bereits vor Ende der laufenden nachsaisonalen Trainingswochen, die bis zu eben jenem 23. Mai terminiert sind, verlassen wird. Alles, was darüber hinausgeht, bleibt allerdings diffus. An welchem Tag genau er in Richtung Heimat abreisen wird? Pizarro könnte es sagen – sagt aber, dass er es nicht sagen will. Was er offenbar noch immer nicht sagen kann, betrifft den Umstand, ob er nach dem Sommerurlaub überhaupt als Spieler nach Bremen zurückkehren wird.
Was sich in den vergangenen Tagen angedeutet hat, zeichnet sich nun immer klarer ab: Dass die Personalie Pizarro, die wichtigste in WerdersPlanungen für die kommende Saison, zu einer Hängepartie zu werden droht. „Es kann sein, dass es noch länger dauert“, sagte Pizarro gestern über seine nach wie vor ausstehende Entscheidung. Die Geduld des Vereins scheint dabei einigermaßen strapazierfähig zu sein. Hatte Sportchef Klaus Allofs nach dem Schalke-Spiel am vergangenen Sonnabend noch eine schnelle Entscheidung von Pizarro gefordert, sprach er Mitte dieser Woche nur noch davon, dass es nicht erst kurz vor Saisonbeginn eine verwertbare Aussage geben dürfe.
Andererseits: Je länger Pizarro keinen neuen Verein präsentiert, desto optimistischer wird man bei Werderoffenbar, dass es vielleicht doch eine gemeinsame Zukunft geben wird. Nachdem zunächst Trainer Thomas Schaaf unter der Woche seinen Eindruck geäußert hatte, dass der Top-Angreifer auch künftig noch als Werderaner auflaufen wird, zog gestern Naldo nach. „Ich denke, er bleibt. Ich habe da ein gutes Gefühl“, sagte der Innenverteidiger. Dass Naldo vor gut zwei Wochen noch genau das Gegenteil geäußert hatte – auch das passt irgendwie zu dieser Geschichte.(wk).






















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