
Er steht vor der Frage, wie der - sportliche - Weg, der für ihn der bestmögliche sein soll, weitergeht. Die Antwort darauf hat der Innenverteidiger, dessen Vertrag in Bremen ausläuft und der zuletzt mit dem Ligakonkurrenten VfL Wolfsburg in Verbindung gebracht worden ist, nun gefunden. Allein: Prödl behält sie vorerst noch für sich. "Die Entscheidung ist gefallen", sagte der 24-Jährige am Dienstag zu den Journalisten, "was so an Gedanken in meinem Kopf vorgeht, werdet ihr sehr bald erfahren. Es wird keine paar Tage mehr dauern." Auch darüber ließ sich dann ganz hervorragend nachdenken.
So spricht Prödls Hinweis, dass die Bekanntgabe einer Entscheidung unmittelbar bevorsteht, zumindest der Vernunft nach gegen einen Wechsel nach Wolfsburg. Denn dort ist er mit Werder pikanterweise am Wochenende zu Gast und kämpft darum, den endgültigen rechnerischen K.o. in Sachen Europa-League-Qualifikation abzuwenden. Angesichts dieser Konstellation einen Wechsel zum VfL kund zu tun - es wäre äußerst ungeschickt.
Dass Prödl es offenbar seinem künftigen Verein überlassen möchte, die Nachricht zu verkünden, muss nicht zwangsläufig für Werder sprechen, kann aber. So wurde vergangene Woche, auf der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Bayern-Spiel, die Vertragsverlängerung mit Kapitän Clemens Fritz bekannt gegeben. Donnerstag ist übrigens wieder Pressekonferenz.





















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