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Umfrage von WESER-KURIER Online Werder hat großen Bedarf in der Offensive

Mehmet Ekici kam vor einem Jahr als Hoffnungsträger auf der Spielmacherposition nach Bremen - der Türke spielte allerdin
Mehmet Ekici kam vor einem Jahr als Hoffnungsträger auf der Spielmacherposition nach Bremen - der Türke spielte allerdings eine enttäuschende Saison.

Weitere sollen allerdings folgen, wie Werder-Boss Klaus Allofs bekräftigt. In einer Abstimmung hat WESER-KURIER Online gefragt, auf welcher Position der größte Handlungsbedarf besteht. Das Resultat ist dabei eindeutig: 53 Prozent der knapp 4000 Teilnehmer sieht die Spielmacher-Position als aktuell größte Baustelle an.

Dabei hat Werder für die kommende Saison 2012/13in Mehmet Ekici, Aaron Hunt, Zlatko Junuzovic und Florian Trinks gleich vier Mittelfeldspieler unter Vertrag, die für die Rolle in der Zentrale in Frage kommen. Das Vertrauen in die Profis ist beim grün-weißen Anhang aber offenbar begrenzt - was angesichts der desaströsen Rückrunde und den oft dürftigen spielerischen Darbietungen kaum wundert. Da blickt so mancher Fan wehmütig auf vergangene Zeiten, als "Zehner" wie Andreas Herzog, Johan Micoud, Diego oder Mesut Özil das Werder-Spiel prägten.

27 Prozent der Umfrage-Stimmen entfielen auf den Sturm, wo derzeit noch viele Fragezeichen stehen. Claudio Pizarrohat noch immer keine Entscheidung getroffen, in Markus Rosenberg muss der zweitbeste Saison-Torschütze gehen. Auch Talent Lennart Thy wird ab dem Sommer nicht mehr das W auf dem Trikot tragen. Und über die Zukunft von Sandro Wagner, der als Leihgabe von Absteiger Kaiserslautern vorzeitig an die Weser zurückkehrt, wird ebenfalls noch zu sprechen sein. Aktuell hat Bremen im Angriff Marko Arnautovic, Niklas Füllkrug, Denni Avdic und Neuzugang Wurtz unter Vertrag - das sind addiert ingesamt gerade einmal zehn Bundesliga-Tore.

Mit elf Prozent der Stimmen belegt die Position des defensiven Mittelfeldspielers, des sogenannten "Sechsers" im taktischen System, Platz drei der Wunschliste. Hier trifft zu, was schon für den Spielmacher galt: Werder hat eigentlich genug Personal, Zweifel gibt es eher an der individuellen Klasse eines Philipp Bargfrede, Tom Trybull oder Aleksandar Ignjovski. Auch hier wünschen sich viele Fans mehr Dominanz und Handlungsschnelligkeit.

Die übrigen Prozente der Online-Umfrage veteilen sich auf die Antwortmöglichkeiten "Rechtsverteidiger (sechs Prozent) und "Auf einer anderen Position" (drei Prozent). Hinten rechts könnte eine interne Lösung gefunden werden, da Werder den auslaufenden Vertrag mit Sebastian Boenisch verlängernwill. Und auf der Torwartposition will Allofs ohnehin noch handeln: Neben Sebastian Mielitz soll ein weiterer Keeper den Konkurrenzkampf um die Wiese-Nachfolge beleben. (bb)



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Leserkommentare
HanseMike am 19.06.2013 13:58
>Es gäbe diese Möglichkeiten, aber es sind die Hände gebunden, man will es nicht! Warum wohl???
ExMueller am 19.06.2013 12:34
Die Schule liegt in einem kleinen Wohngebiet,haben die Anwohner denn nichts gehört?Und das in einem Dorf!Unfassbar!
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