
Und höher darf in diesem Fall mit maximal elf Metern Höhe übersetzt werden: So hoch reicht im Bedarfsfall das Hi-Pod (die allerengste namentliche Verwandtschaft mit dem vermutlich bekanntesten Mediaplayer der Welt darf wohl als durchaus nicht unerwünscht betrachtet werden) hinauf, das sich die Bremer in dieser Saisonvorbereitung erstmals zunutze machen.
Im Prinzip verbirgt sich hinter Hi-Pod eine Art überdimensionales, ausfahrbares Stativ, an dessen Spitze eine Kamera befestigt ist, die sich vom Boden aus per feiner Steuerbefehle auf das jeweils interessante Geschehen lenken lässt. Was nach einer simplen TV-Perspektive von oben klingt, soll dem Trainerstab jedoch tiefere Einblicke aus der Vogelperspektive ermöglichen. Die Bewegungen der Spieler und die Abläufe auf dem Feld sollen sich so in der Nachbetrachtung sehr viel besser analysieren, sezieren und im Optimalfall verbessern lassen – und das nicht nur im Training, sondern auch im Wettkampf.
Auf Norderney unterzieht Werder die 8000 Euro teure Hardware zunächst einem Test, über eine Anschaffung des Hi-Pod-Systems soll anschließend nachgedacht werden. Sollte die Entscheidung dafür fallen, so wird betont, käme das nicht nur den Profis zugute – auch im Leistungszentrum und allen Nachwuchsbereichen ließe sich ein Nutzen aus dem Einsatz ziehen. (mao)




















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