
Aleksandar Ignjovski: Der Allrounder, der sich im defensiven Mittelfeld am wohlsten fühlt, wird ebenfalls oft hinten links aufgestellt. Seine Stärke ist dabei die Defensive, im Spiel nach vorne setzt der Serbe hingegen kaum Akzente.
Der Brasilianer, der für den spanischen Traditionsclub Real Madrid spielt, twittert selbst und das in drei Sprachen: Englisch, Spanisch und Portugiesisch. Er bedankte sich artig für Geburtstagsglückwünsche, die er vergangene Woche zu Hauf bekam, postet Bilder aus seinem Alltag und von der Arbeit bei Real. Dazu ist er auch im Facebook äußerst aktiv und wird von fast 16 Millionen Leuten gemocht.
Social Media ist gerade für Fußballer auf der ganzen Welt hoch interessant geworden und eine gute Möglichkeit, mit den eigenen Fans in Kontakt zu treten. Kaká ist da bei weitem keine Ausnahme. Sein Teamkollege Cristiano Ronaldo erfreut sich an 43 Millionen Facebook-Freunden und beachtlichen neun Millionen Twitter-Followern, der Barcelona-Superstar Lionel Messi hat im Facebook 35 Millionen Freunde und selbst der Engländer Wayne Rooney vertraut auf Twitter und zwitschert knapp vier Millionen Leuten Dinge aus seinem Leben zu.
Sucht man allerdings nach deutschen Vereinen oder Fußballern, ist man lange beschäftigt, und muss von den Millionenwerten Abstand nehmen. Social Media bedeutet für den deutschen Sport Facebook. Die großen Bundesligavereine erfreuen sich dort durchaus einer beachtlichen Fanmenge. So konnten der Deutsche Meister Borussia Dortmund (1,61 Millionen) und der Vizemeister FC Bayern München (3,53 Millionen) jeweils mehr als eine Million Facebook-Nutzer erreichen. Dagegen wirken die 382.665 Fans des SV Werder Bremen gerade zu niedlich. Solange man damit den Konkurrenten aus Hamburg deutlich geschlagen hat (HSV mit 338.254), dürfte man am Osterdeich aber zufrieden sein.
Es wird zwar auch in Deutschland gezwitschert, das allerdings nur verhalten. Die sportliche Nummer eins unter den Twitterfans in Deutschland ist Kevin Prince Boateng, der sich nach vielen Jahren in den deutschen Jugendmannschaften für die Nationalelf Ghanas entschieden hat. Doch selbst er ist mit seinen rund 200.000 Followern keine Konkurrenz für die internationalen Superstars der Branche.
Das mag zum einen daran liegen, dass Twitter in Deutschland mehr ein Medium für Online-Fachleute denn für den Otto-Normalbürger ist, zum anderen aber auch, dass viele der deutschen Vereine noch gar kein Engagement beim Microblogging-Dienst zeigen. Während im Ausland schon fleißig gezwitschert wird, findet sich zum Beispiel den FC Bayern München mit knapp 75.000 Followern ganz weit abgeschlagen im Nirgendwo der Rankings. Über Werder Bremen mit seinen 35.000 Followern muss man gar nicht reden.
Aber gerade die Bremer warten mit socialmedia-begeisterten Spielern auf. Marko Marin versammelt auf seiner offiziellen Facebook-Fanseite gut 115.000 Fans, schreibt regelmäßig und reagiert auch auf Anfragen. Damit ist der Wirbelwind der Werder-interne Spitzenreiter. Auch Tim Wiese, Sebastian Prödl oder Sebastian Boenisch sind in dem Sozialen Netzwerk vertreten. Am interessantesten ist aber der Auftritt von Aleksandar Ignjovski, er ist sowohl im Facebook wie auch im Twitter aktiv ist. Mit seinem unterhaltsamen Mix aus deutschen, englischen und bosnischen Kommentaren sowie Bildern rund um sein Leben zeigt er, dass er das Prinzip verstanden hat und krönt sich damit zum Kaká der deutschen Sportwelt.





















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