
Geschäftsführer Klaus allofs bei der Mitgliederversammlung
Die Marke von 100 Millionen Euro Umsatz, erstmals 2006/07 überschritten und seither jeweils deutlich übertroffen, wurde mit 95,6 Millionen Euro nun klar verfehlt (minus 24,3 Millionen). Entsprechend ist die Zahl, die unter dem Strich bleibt, eine tiefrote: der Verlust beläuft sich auf 13,9 Millionen Euro. Das klingt an sich nicht gut – und wird nicht besser, wenn man sich vor Augen führt, dass der Weg von 8,2 Millionen Gewinn zu 13,9 Millionen Verlust binnen eines Jahres eine Spanne von 22,1 Millionen Euro umfasst. „Wir fühlen uns nicht wohl in unserer Haut und hätten gerne ein anderes Ergebnis präsentiert“, sagte Klaus Allofs, der Vorsitzende der Geschäftsführung, „aber das ist kein Grund zur Panik.“
Und: Werder hat inzwischen auf die veränderte Situation reagiert, der „Konsolidierungskurs läuft“, sagte Filbry. Dazu gehört, dass weiter an der Kostenschraube gedreht wird. Der Kader wurde im Sommer radikal umgebaut. Heißt: Da die sportlichen Ziele und damit verbundenen Einnahmen verfehlt wurden, musste er preiswerter werden. „Wir haben das Gehaltsvolumen erheblich reduziert und werden das auch weiterhin tun müssen. Kosten zu reduzieren, das ist ein klarer Auftrag des Aufsichtsrats“, erklärte Allofs.
In die Qualität der Mannschaft wurde dennoch investiert – „mit Augenmaß“, sagte Filbry. Dieses Augenmaß bedeutet auch, dass – Sparzwang hin oder her – die sportlichen Ziele dabei nicht auf der Strecke bleiben dürfen. Denn wenn die Entwicklung der Zahlen seit 2003/04 eines gezeigt hat, dann das: Will Werder gut dastehen, sind die Einnahmen aus dem internationalen Geschäft unerlässlich.
Schließlich haben jene sechs Jahre Champions League plus ein Jahr Europa League dazu beigetragen, dass die GmbH den Ball trotz des hohen Verlustes nun flach halten kann. „Die Stimmungslage ist trotzdem gut“, erklärte Filbry, „weil wir uns ein gewisses Polster erarbeitet haben, von dem wir zehren können.“ Die Rücklagen federn das Minus ab; will der Verein einen Spieler – so wie im Sommer Elia, Sokratis oder Gebre Selassie – verpflichten, muss auch weiterhin nicht erst die Bank um Erlaubnis gefragt werden. Die Eigenkapitalquote als Zeichen für die Stärke eines Unternehmens sank zwar auf nun 48 Prozent (Vorjahr: 53), ist laut Filbry damit aber dennoch „sehr gut“. In der Bundesliga finde man nur wenige Vereine mit einer ähnlich guten Eigenkapitalquote.
Auf der anderen Seite steht das Bewusstsein, dass Werder sich darauf nicht ewig wird verlassen können. Doch auch wenn sich der Stand im November 2012 – Einnahmen aus Europapokal und DFB-Pokal fehlen – nicht von dem im November 2011 unterscheidet, zeigte sich Allofs optimistisch, dass „für die laufende Saison ein verbessertes Ergebnis zu erwarten sein wird“. Verbessert, das konnte angesichts des hohen Verlustes viel heißen. Und so wollte sich sein Kollege Filbry aus dem Finanzressort dieses Mal auch lieber nicht festlegen, ob die Zahlen des kommenden Jahres nun etwas weniger rot oder möglicherweise sogar wieder schwarz sein werden. Für Prognosen, sagte er, „ist es noch zu früh“.























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Richtig. Etwa 18% Minus läßt in jedem Unternehmen Köpfe purzeln.
Doch hier ist ja anders. Die Entwicklung sei sogar positiv hat Herr Lembke irgendwo gesagt (ich meine, es im letzten Werder-Echo gelesen zu haben), denn wenn man nicht die Reißleine gezogen hätte, dann wäre der Verlust noch ungleich höher gewesen.
Also Leute keine Bange, dieses Unternehmen ist super und Zweifel sind nicht angebracht. Und für "das Volk" haben die immer so tolle Sprüche parat! Ich bin begeistert.
Richtig. Etwa 18% Minus läßt in jedem Unternehmen Köpfe purzeln.
Doch hier ist ja anders. Die Entwicklung sei sogar positiv hat Herr Lembke irgendwo gesagt (ich meine, es im letzten Werder-Echo gelesen zu haben), denn wenn man nicht die Reißleine gezogen hätte, dann wäre der Verlust noch ungleich höher gewesen.
Also Leute keine Bange, dieses Unternehmen ist super und Zweifel sind nicht angebracht. Und für "das Volk" haben die immer so tolle Sprüche parat! Ich bin begeistert.
Wer ist dieser "Herr Lembke"?
Mir nicht bekannt und daher seine Aussage wohl auch ohne Relevanz.
Werder selbst hat vor einer Stunde eine Presseinformation herausgegeben:
www.presseportal.de/pm/52353/2357278/werder-bremen-presseservice-2011-2012-werder-schultert-negatives-jahresergebnis
Es ist alles im Lot!
>Etwa 18% Minus läßt in jedem Unternehmen Köpfe purzeln. Kommt drauf an, von welcher Grundlage man ausgeht.
schon interessant, kaum schreibt hier jemand was kritisches über unsere führung wird er über eine kleinigkeit wie einen rechtschreibfehler diffamiert. sowas sehe ich hier leider immer wieder. natürlich sind die fast 14 millionen minus kein pappenstiel. das ist schon ernst. und natürlich wurde schon reagiert, die jetzige truppe sollte doch einiges weniger kosten. eigentlich sind es ja genau die cl einnahmen und wenn man die 15 miilionen nimmt, die jetzt nicht mehr da sind (vorher hatte man glaube ich immer so 1 m plus) dann ist das genau was fehlt. trotzdem kann man doch auch mal respektieren, dass sich die leute auch kritisch mit werder auseinander setzen. das sind aber trotzdem werderfans. dieser umstand -werderfan zu sein- sollte bei niemanden etwas mit schaaf, lemke oder allofs zu tun haben. und diese herren sind keine heiligen kühe, die darf man ruhig kritisieren, dass gehört zur demokratie dazu.
Jau, alles im Lot: Wirtschaftlich (Rekordverlust, Wiesenhof als Sponsor) und sportlich (Tabellenplatz Mittelmaß (blöderweise nur bis zum Schalke-Spiel)). Aber warum auch was ändern? Ist doch alles prima. Und wenns im nächsten Jahr dann eben 20 Millionen Verlust sind, ist doch auch nicht schlimm. Dann wirds der Klaus schon richten, notfalls mit Pferdewetten. Und wenns im nächsten Jahr dann eben die zweite Liga ist, ist doch auch nicht schlimm. Dann wirds der Thomas schon richten. Bremen ist sooooo erfolgreich. Da wird sich die Republik schon wundern!
WAS SOLL DAS MIT DEN kÖPFE ROLLEN !!??.Wer entsprechende Rücklagen gebildet hat, hat gut gewirtschaftet. Auch wer diePersonalkosten reduziert hat und mit frischen Spielern sich neu ausrichtet hat das Vertrauen verdient.
Es stimmt auch nicht, dass die meisten anderen Vereine froh wären, wenn sie "so wenig" Schulden hätten. Wer soll das denn sein? Schalke? Hat ein Superstadion gebaut, das 2015 bezahlt ist. Und Dortmund baut jährlich 25 Millionen Schulden ab und wird - nach Austausch fast sämtlicher Verantwortlichen - trotzdem zweimal hintereinander Meister.
Das Nichterreichen der CL wird hier auch immer gern so betrachtet, als wäre das vom Schicksal so gewollt gewesen. Vielleicht hatte es ja doch seine Gründe? Vielleicht lag es ja doch an der sportlichen Leitung? Teure Spieler geholt, die es nicht wert waren, jahrelang Fußball von gestern gespielt?
Nun stellt sich raus, sie bringen den Verein nicht nur um, sagen wir mal, knapp zehn Plätze runter, nein, wirtschaften können sie auch nicht, von 8 Mio plus runter auf 14 minus. Was spricht denn eigentlich noch für die Lemkes, Fischers, Allofs', Schaafs und wie sie heißen? Ich verstehe das nicht, warum erklärt mir das niemand? So muss ich doch glauben, dass das alles Versager sind.
schön das durch dich sachlich zu wort meldest. genauso ist es, wir müssen international spielen um schwarze zahlen zu schreiben. das ist bei uns nicht anders, als bei anderen.
das geschwafel von allofs "wir können auch mal ohne internationalen wettbewerb ohne wirtschaftlichen verlust 1-2 jahre überstehen" ist unsinn und entbehrt jeder logischen grundlage.
das hat man ja jetzt am ergebnis gesehen und wir sollten es tunlichst sein lassen uns mit anderen zu vergleichen. nur weil schalke oder andere vereine tiefer in roten zahlen stecken ist unsere situation doch nicht positiv.
die arbeit von allofs und schaaf kann man doch auch kritisch hinterfragen. unser aufsichtsrat (ausnahme lemke im finanziellen) tut das meiner meinung nach nicht.
ich würde mir wünschen, dass man den 2 herren auch ganz klar sagt, das werder auch ohne sie weiter bestehen wird. ich würde mir wünschen, dass man nicht gleich als nestbeschmutzer getadelt wird, nur weil man schaaf oder allofs kritisiert. ich würde mir wünschen, das man ruhig ein schild
mit schaaf raus hochhalten darf, ohne das ordner einen das wegnehmen.
man muß aber auch bei aller kritik sagen, dass die jetzige mannschaft das zeug hat um wieder oben anzugreifen. schade das wir uns de bruyne nicht leisten können aber die entwicklung die aaron hunt genommen hat ist sensationell. und auch andere spieler lassen einen guter hoffnung sein.
Weisst du was ich erstaunlich finde, das bei "jeder" nicht Sonnenscheinmeldung
die gleichen Sprüche von den gleichen Personen geschrieben werden.
Falls ihr es nicht mitbekommt, leute mit einer anderen Meinungen haben schon keine Lust mehr mit euch zu diskutieren. Daher liesst man hier jeden Tag nur die das gleiche gesabbel. Das kann sich doch keiner mehr anhören. Für Kritik bin ich auch, für permanenten grundlosen flame nicht.
Zahlen sind nicht ganz ihr ding?
Ausgehend davon, dass die Werbe-, Ticket- und sonstigen Einnahemen sowie die Ausgaben annähernd gleich waren lässt sich die Rechnung auf folgendes Verkürzen:
10/11: 25 Mio CL Einnahmen und 5 Mio Transfererlöse, also 30 Mio Einnahmen, sorgen für 8 Mio Gewinn
11/12: 0 Mio CL Einnahmen und 11,5 Mio Transfererlöse, also 30 Mio Einnahmen sorgen für 14 Mio Verlust
Hätte Werder also 11/12 in der CL gespielt, läge der Gewinn bei ca. 11 Mio was ein neuer Rekord wäre.
Das sich die Gehälter nicht von jetzt auf gleich runterfahren lassen, sollte vor dem Hintergrund laufender Verträge nicht allzu schwer zu verstehen sein und damit auch nachvollziehbar, wieso eben 14 Mio Verlust in 11/12 entstanden sind. Allerdings bedeutet der Verlust NICHT, das Werder Schulden hat, sondenr lediglich, dass das "Festgeldkonto" etwas leerer geworden ist. Nicht schön, aber auch kein Beinbruch.
Zu Dortmund:
Die mussten sich nach der Fastpleite auch erstmal konsolidieren und haben den Schuldenabbau auch deshalb so schnell geschafft, weil sie mit nem Schnitt von fast 80000 Zuschauern in ganz anderen Dimensionen als Werder liegen. Aber auch da, wenn man sich das sportliche Anschaut, lief es am Anfang nicht rund, aber Kloppo hat in Ruhe arbeiten düfen, wie TS zu Glück jetzt auch.
Zu Schalke:
Selbst wenn sie 2015 ihr Stadion komplett abgezahlt haben, liegt der Schuldenberg (aktuell ca. 180 Mio) immer noch im 3-Stelligen Bereich.
Und nun überlegen wir mal, was passiert, wenn bei S04 die Europaeinnahmen wegfallen.^^
@pico1966:
Nein, KA's Aussage ist sehr wohl richtig, weil Werder eben durch die "fetten Jahre" RÜCKLAGEN gebildet hat, die nun etwas aufgezehrt wurden, aber nicht zu Schulden führen.
Zahlen sind nicht ganz ihr ding?
Ausgehend davon, dass die Werbe-, Ticket- und sonstigen Einnahemen sowie die Ausgaben annähernd gleich waren lässt sich die Rechnung auf folgendes Verkürzen:
10/11: 25 Mio CL Einnahmen und 5 Mio Transfererlöse, also 30 Mio Einnahmen, sorgen für 8 Mio Gewinn
11/12: 0 Mio CL Einnahmen und 11,5 Mio Transfererlöse, also 30 Mio Einnahmen sorgen für 14 Mio Verlust
Hätte Werder also 11/12 in der CL gespielt, läge der Gewinn bei ca. 11 Mio was ein neuer Rekord wäre.
Das sich die Gehälter nicht von jetzt auf gleich runterfahren lassen, sollte vor dem Hintergrund laufender Verträge nicht allzu schwer zu verstehen sein und damit auch nachvollziehbar, wieso eben 14 Mio Verlust in 11/12 entstanden sind. Allerdings bedeutet der Verlust NICHT, das Werder Schulden hat, sondenr lediglich, dass das "Festgeldkonto" etwas leerer geworden ist. Nicht schön, aber auch kein Beinbruch.
Zu Dortmund:
Die mussten sich nach der Fastpleite auch erstmal konsolidieren und haben den Schuldenabbau auch deshalb so schnell geschafft, weil sie mit nem Schnitt von fast 80000 Zuschauern in ganz anderen Dimensionen als Werder liegen. Aber auch da, wenn man sich das sportliche Anschaut, lief es am Anfang nicht rund, aber Kloppo hat in Ruhe arbeiten düfen, wie TS zu Glück jetzt auch.
Zu Schalke:
Selbst wenn sie 2015 ihr Stadion komplett abgezahlt haben, liegt der Schuldenberg (aktuell ca. 180 Mio) immer noch im 3-Stelligen Bereich.
Und nun überlegen wir mal, was passiert, wenn bei S04 die Europaeinnahmen wegfallen.^^
@pico1966:
Nein, KA's Aussage ist sehr wohl richtig, weil Werder eben durch die "fetten Jahre" RÜCKLAGEN gebildet hat, die nun etwas aufgezehrt wurden, aber nicht zu Schulden führen.
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dem kommentar kann ich nur zustimmen. Nochwas zu den Finanzen bzw. Bayerns Situation. Die haben damals 1972 nach der Olympiade durch die günstige Übernahmemöglichkeit zusammen mit 1860 München des Stadions allein durch die Zuschauerkapatitäten ( 80.000 ?) einen riesen Vorteil gehabt. Werder damals so um die 35.000 Zuschauer. Der grösste Teil waren Sitzplätze. Also bei 45.000 Zuschauern mehr a 20 deutsche Mark macht das ein plus von mal schnell eben 15 Millionen. Dazu kamen dann Gelder für Veranstaltungen aller Art ( Pop-Konzerte, Leichtathletik, Länderspiele usw. / bei allem Unmengen an Werbegelder) . das man da dann anders investieren kann in die Zukunft liegt wohl klar auf der Hand. Dazu kommt natürlich auch der sportliche Erfolg. Will sagen: Äpfel mit Birnen vergleichen geht nicht. Und Wolfsburg und Leverkusen mit ihren Möglichkeiten stehen auch nicht zur Debatte.
müssen die gehälter nochmal runtergefahren werden?
und zu allofs aussage, dadurch das er die gehälter runtergefahren hat, hat er sich doch selbst widersprochen. damit hat er doch eingestanden das es eben nicht einfach möglich ist für werder.
und einen grundlosen flame zu unterstellen halte ich nun für völlig abwegig. die zahlen sind doch harte fakten, die selber von der führung als schlecht eingestuft werden. und das mit einen verlorenen spiel und einen kleinen fanaufstand bei böhmert zu vergleichen, ist leider genauso abwegig. das hier hat mit einer punktspielniederlage nun leider gar nichts zu tun.
Auch wenn die Zahlen nicht so erfreulich klingen, bin ich trotzdem frohen Mutes und vertraue der Geschäftsführung. "Wir" wären nicht Werder Bremen, wenn wir dies nicht meistern würden. Bei manchen Beiträgen muss ich schmunzeln. Dabei muss ich an ein monotones Tonband denken. Nicht nur die Satzzeichen richtig zu setzen gehört zum guten Ton. Auch die Stimme am Anfang des Satzes zu erheben erzeugt Ernsthaftigkeit. Ausserdem erinnern mich andere Beiträge an hängende Schallplatten, die an der unmöglichsten Stelle immer das Selbe wiederholen.
Auch wenn die Zahlen nicht so erfreulich klingen, bin ich trotzdem frohen Mutes und vertraue der Geschäftsführung. "Wir" wären nicht Werder Bremen, wenn wir dies nicht meistern würden. Bei manchen Beiträgen muss ich schmunzeln. Dabei muss ich an ein monotones Tonband denken. Nicht nur die Satzzeichen richtig zu setzen gehört zum guten Ton. Auch die Stimme am Anfang des Satzes zu erheben erzeugt Ernsthaftigkeit. Ausserdem erinnern mich andere Beiträge an hängende Schallplatten, die an der unmöglichsten Stelle immer das Selbe wiederholen.
Oh man, hier können einige Äpfel nicht von Melonen unterscheiden.... Klopp konnte in Dortmund in Ruhe arbeiten? So ein Schwachsinn. Wann kam denn Klopp nach Dortmund? Nach deren Krise vor drei Jahren!!! Das ist das, was Werder sich mit Schaaf nicht traut. Dass Klopp nach Dortmund kam, war doch die Reaktion auf die ganze sportliche Misere der Vorjahre! Wer war denn der Manager der beim BVB die Krise mit ausgelöst hat (Stichwort Verschuldung durch Börsengang usw.)? Etwa ein gewisser Michael Meyer? Und wer ist es heute? Watzke! Auch hier zeigt sich, dass Dortmund das Führungspersonal komplett ausgewechselt hat, um den Umbruch erfolgreich zu gestalten. Also hier Vergleiche zwischen Werder und dem BVB anzustellen ist in dem Kontext nur peinlich. Der BVB hat den Mut gehabt, von dem manche bei Werder nur träumen können.
müssen die gehälter nochmal runtergefahren werden?
Natürlich, wie denn sonst. Allenfalls durch Transfers von Spielern, fragt sich, ob sich das dann lohnt.
So lobenswert es sicher ist, dass die Rücklagen vorhanden sind, werden diese dann weiter aufgebraucht. Sie profitieren noch von der bis etwa 2007 erarbeiteten Substanz - und zwar wirtschaftlich und sportlich, denn nur durch die Abgabe der Spieler aus dieser Zeit konnten sie sich die Spieler leisten, die jetzt kats retten sollen.
< und einen grundlosen flame zu unterstellen halte ich nun für völlig abwegig. die zahlen sind doch harte fakten, die selber von der führung als schlecht eingestuft werden.<
Es macht keinen Sinn, mit Leuten zu diskutieren, die jedwede Kritik am Verein als persönliche Beleidigung auffassen, selbst wenn der Verein selbst eine schlechte Einstufung vornimmt - Allofs war, was er zu verkünden hatte, sichtlich peinlich, aber entsprechend gestrickte Fans finden trotzdem alles toll. Darauf gehe ich schon nicht mehr ein.
@Scholli
Auf die Absurdität des Vergleichs mit Dortmund habe ich auch schon mehrfach hingewiesen - aber: Lemke macht das genauso, leitet die Fans also damit in die Irre, die plappern das nach. Klopp hat im ersten Jahr dort die EL um einen PLatz verpasst, sie dann erreicht und ist dann zweimal Meister geworden. Vor Klopp waren die im Mittelfeld. 13., 10., 9. ist der mit Dortmund nie geworden. Auch in der CL ist er in der Lage, für Entwicklung und Steigerungen zu sorgen, TS konnte das nie, seine Mannschaften sind mit der Zeit immer schlechter geworden. Das ist u.a. der große UNterschied zwischen einem richtig guten Trainer und einem, der einmal im Leben mal Erfolg hatte, und dann nicht mehr.
Wenn es Schwachköpfe gegeben haben sollte, die nach einer Niederlage mal seinen Kopf forderten, hat das nichts damit zu tun, wenn man für die Ablösung eines Trainers ist, der den Verein seit Jahren geradezu systematisch runterbringt.
Das ist nicht ganz richtig. Otto wurde min. 2x dem Vernehmen nach ernsthaft in Frage gestellt - mit ähnlichen Begründungen wie jetzt TS. Ich erinnere mich noch gut. Man sollte außerdem berücksichtigen, dass die Anspruchshaltung vor ~20 Jahren noch nicht die jetzige war.
KA hat teilweise gestottert beim Verlesen der Ergebnisse,
Hätte ich wohl auch.
Die ganze Unruhe ist ein wenig unverständlich. Bremen hatte einen Kader der auf CL-Niveau verdient hat. das hängt doch alles noch nach in dieser jetzt vorgestellten Bilanz. Ausserdem: hat hier irgendeiner einen Einblick in die Bücher der Kapitalgesellschaft? Gehälter? Stadionkosten? Nachwuchsförderung? Transfersummen (und damit meine ich nicht die von Zeitung zu Zeitung um Millionenbeträge abweichenden (auf eine mehr oder weniger kommt es ja meist nicht an...) "kolportierten" Summen)? Ich glaub kaum... Das einzige was man mit gesundem Menschenverstand sagen kann: die Spieler, die auf CL-Niveau verdient haben sind zum großen Teil weg, also wird das Minus beim nächsten Mal schon eklatant geringer ausfallen, wenn nichts dazwischen kommt. Und diese Mannschaft hat Potential. Für mich ist KA damit aus der Schusslinie. Guter Job! Was Schaaf davon macht...abwarten. @Netzorath: Jeder darf seine Meinung haben. Jetzt auf eine Abweichende "nicht mehr eingehen" zu wollen ist eigentlich genau das, was von Ihnen den führenden Personen des SVW vorgeworfen wird, oder? ; - )
Erstaunlich übrigens, wie leicht KA bei Ihnen aus der "Schusslinie" ist. Mit dem Absturz um durchschnittlich rund acht Plätze, dem Weggang der letzten herausragenden Werderspieler, die man jetzt überall bewundern kann, nur bei Werder nicht mehr, dem Umsatzrückgang um ein Fünftel, den unzähligen Transferflopps der letzten Jahre, dem um rund ein Drittel gefallenen Wert der Mannschaft, dass der Verein neuerdings Miese macht etc. hat er in ihren Augen offenbar nichts zu tun.
Übrigens ist es auch ein Unterschied, ob ich hier just for fun je nach Zeit und aune schreibe oder bei der Nummer 2 der letzten fünfzig Jahre Verantwortung trage.