
Marko Arnautovic im Werdertrikot mit neuem Sponsor (Montage)
"Wir sind davon überzeugt, dass der Verein in der Bundesliga weiterhin Geschichte schreiben wird und freuen uns, dass wir von nun an ein Teil dieser Erfolgsgeschichte werden", wird Ingo Stryk, Wiesenhofs Marketing-Geschäftsführer, zitiert.
"Wir freuen uns sehr, dass wir mit Wiesenhof erstmals nach langer Zeit wieder einen Hauptsponsor aus dem Werder-Land gewinnen konnten", so Werders Marketing-Geschäftsführer Klaus Filbry. "Es ist eine mutige Entscheidung unseres Partners, dieses Sponsorship einzugehen und damit eine sehr öffentliche Plattform zu wählen. Das unterstreicht, wie ernst es Wiesenhof ist, ein transparentes Unternehmen zu sein", so Filbry weiter. Über die finanziellen Details der Vereinbarung ist im Moment noch nichts bekannt.
Durch die Verhandlungen ihres Vermarkters mit Wiesenhof steckten die Bremer in einem Dilemma. Bei Ablehnung des Sponsors wäre ihnen viel Geld entgangen, da der Vermarkter die ausgehandelte Garantiesumme nicht mehr hätte bezahlen müssen.
Immer wieder war Wiesenhof ins Visier von Tierschützern und Behörden geraten. Hygienevorgaben und Tierschutzrichtlinien würden nicht eingehalten, lauteten die Vorwürfe. So hatte erst im März der Fastfood-Konzern McDonald’s den Kauf von Wiesenhof-Fleisch gestoppt, um einen eigenen Imageschaden durch die Zusammenarbeit abzuwenden.
Eine am Mittwoch eingerichtete Facebook-Seite "Wiesenhof als Werder-Sponsor? Nein danke" hatte am Freitagnachmittag über 15.000 Fans. Auch auf der WESER-KURIER-Facebook-Seite wird das Thema Wiesenhof und Werder wieder heftig diskutiert. (sto/wat/dpa)






















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(Klingt besser)
Wiesenhof raus!
Da hast du vollkommen recht! Anderes Beispiel: Adidas und Kinderarbeit
Hier wird wiedermal geziehlt negativ Stimmung aufgebaut.
Solange es noch ausreichend "Fans" gibt, die Werder mit ihren fetten Eintriuttsprreisen die Kassen bei Heimspielen füllen, pfeift man auch auf 10.000-20.000 Personen, den das Sponsoring der Hühnerschlachtanstalt bei Facebook nicht gefallen.
Hat sich damals jemand aufgeregt? Nein.
Der aktuelle Vorgang ist ein treffendes Beispiel für die zunehmend leichtere Hysterisierbarkeit der Massen mit Halbinformationen infolge Reizüberflutung.
Ich finde Wiesenhof als Sponsor auch nicht toll, kann aber damit leben. Vielleicht bringt die diese Sache ja sogar was für die Sache. Man stelle sich nur vor, es kommt zu neuen Skandalen rund um Wiesenhof und der öffentliche Druck wird so groß, dass es für Werder unmöglich werden würde mit Wiesenhof auf der Brust rumzulaufen. Das wäre dann der absolute Gau für Wiesenhof und der Imageschaden wäre dann so groß, dass Wiesenhof endgültig existenziell getroffen wäre. So wie es jetzt ist, kann sich Wiesenhof wesentlich weniger Patzer als vorher leisten. Insofern ist die Zusammenarbeit sogar im Sinne des Tierschutzes. Ich finde, so muss man das auch mal sehen.
Solange es noch ausreichend "Fans" gibt, die Werder mit ihren fetten Eintriuttsprreisen die Kassen bei Heimspielen füllen, pfeift man auch auf 10.000-20.000 Personen, den das Sponsoring der Hühnerschlachtanstalt bei Facebook nicht gefallen.
*Spott an*: RICHTIG - freier Eintritt für Alle, keine Trikot-Werbung ... und Ailton im Sturm !! *Spott aus*
Mit Lebensmitteln wird nun mal sehr viel Geld gemacht - und viel Schindluder betrieben: Aromastoffe, Geschmacksverstärker, Gammelfleisch ... welcher der Großkonzerne hat da keinen Dreck am Stecken ??
Leider gibt es nun mal Tierquäler unter Schlachtern (nicht nur dort, aber ICH kann nicht verstehen, warum jemand Schlachter werden möchte) und da haben sie bei Wiesenhof wohl den einen oder anderen erwischt. War evtl. von der Konkurrenz gesteuert.
Ich esse jedenfalls Würstchen - gebraten oder gekocht, halbe Hähnchen - sogar ab und zu Burger.
Die meisten der 10.000 bis 20.000 sind doch Vegetarier und Veganer, denke ich
Solange es noch ausreichend "Fans" gibt, die Werder mit ihren fetten Eintriuttsprreisen die Kassen bei Heimspielen füllen, pfeift man auch auf 10.000-20.000 Personen, den das Sponsoring der Hühnerschlachtanstalt bei Facebook nicht gefallen.
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also ich möchte mal wissen wieviele sich da bei facebook reingeclickt haben um nur zu sehen was dort steht bzw. welche meinungen da vetreten sind. Die Zahl der clicks sagt doch nur, wieviele dort angeclickt haben und gibt wohl nicht die Meinung all derjenigen wieder. Und dann möchte ich mal wissen wieviele dieser, sagen wir mal 15000 auch nur jemals einen Cent bei oder für Werder ausgegeben haben. Sei es als Eintrittsgeld oder für Fanartikel. Und vielleicht sollte man mal bei Bild reinschauen. Dort sind die Kommentare längst nicht alles negativ zu Werder. Ein immer wiederkehrendes Argument. Solange es der Politik nicht gelingt das Treiben Wiesenhofs welches zwar verwerflich , aber nicht verboten ist zu verbieten und solange der Verbraucher Firmen wie Wiesenhof als kunde unterstützt (und zwar reichlich( und sicher auch viele der jetzigen Kritker), sollte man den Ball eher flach halten. Jeder kann seine Meinung haben und diese kundtun, aber man sollte nichts verdammen was letztentlich legal ist. Wie oben schon beschrieben: addidas , Nike = Kinderarbeit, Tönnies = Europas grösster Schalchtbetrieb oder hoeness = Wurstfabrikation. Ob es sich da wohl nur um "glückliche Tiere" handelt ? Den Bohlen = der Bruzzler (Wiesenhof) schalten regelmässig Millionen Zuschauer ein. Wie gesagt, zu bemängeln gibt es viel. Nur deshalb sich von seinem Verein lossagen oder nur diesen kritisieren geht dann doch zu weit.
Gut gebrüllt, Löwe ! ;-)
jetzt in der Bremer Region verkauft werden. Wenn Ihr euren Protest
ernst meint, seid bitte konsequent und meidet diese Ware.
Genau, für einen wahren Fan geziemt es sich nicht die Weisheit der Vereinsführung anzuzweifeln oder gar offen zu kritisieren.
Das wäre ja, entschuldige das schmutzige Wort, demokratisch!
Wem das nicht passt, der soll einfach verschwinden und die wirklichen Fans nicht belästigen.
jetzt in der Bremer Region verkauft werden. Wenn Ihr euren Protest
ernst meint, seid bitte konsequent und meidet diese Ware.
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@ kommeins
Genau das wäre der richtige Weg. wenn die angeblichen 20 000 Werder-Kritiker / Wiesenhof-Gegner von facebook auf Wiesenhofprodukte verzichten würden, wäre ein Anfang gemacht. Aber da Wiesenhof evtl. auch unter anderem Namen bei Discountern seine waren vertreibt ( wie andere Konzerne auch ) müsste man von allen Billigangeboten Abstand nehmen. Es wäre interessant zu wissen wieviele dazu bereit wären ? Für das Grillpaket jetzt 8 Euro mehr ? ne danke, dann nehm ich doch wieder Wiesenhof bzw. das billigere. so siehts nämlich aus. Und Schuld hat dann wieder Werder, oder wie?
Trojeck
Aber so sind sie, die berufsempörten. Stehen im Supermarkt vor dem Regal und kaufen keine Wiesenhof-Wurst sondern die, die genau daneben liegt, die das gleiche kostet und die aus Tieren gemacht ist, denen es keinen Deut besser geht als denen, die Wiesenhof zur Verwurstung benutzt.
Das lässt sich im Übrigen auch auf alles andere übertragen. Arbeitsbedingungen bei Foxconn, Textilenbearbeitung in Bangladesh usw. usf.
Putenfleisch für die VIP-lounge.
Herzlichen Glückwunsch !
Was werden sie uns erst in zwei Jahren präsentieren, Unternehmen der Waffenindustrie die Japanische Walfangflotte oder gleich den Ku Klux Klan ? Aber, wie sagt Herr Filbry: Wir gucken genau hin wer zu uns passt. Na, dann mal weiter so !
Herzlichen Glückwunsch !
Was werden sie uns erst in zwei Jahren präsentieren, Unternehmen der Waffenindustrie die Japanische Walfangflotte oder gleich den Ku Klux Klan ? Aber, wie sagt Herr Filbry: Wir gucken genau hin wer zu uns passt. Na, dann mal weiter so !
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Wie sieht es bei den Mitbewerbern aus ?? Bei denen, die genau so billig anbieten ?? Was isst Du so, normaler Weise ??
Dumme Sprüche - trag weiter deine KIK - Klamotten und Adidas - Schuhe, versichere dich bei der Allianz, leg Dein Geld an bei der Deutschen Bank, beziehe Gas von Gazprom usw. usw.
Heeuchlerei
Als langjähriger treuer Fan bin ich schockiert darüber, wie Werder sich im Fall Wiesenhof verhält. Nicht nur, dass der Vertrag nie und nimmer hätte zustande kommen dürfen, da ein über Jahre immer wieder aufs Neue negativ auffallendes Unternehmen nicht zur Marke Werder passt. Nein, zusätzlich wurden Fans und Öffentlichkeit dreist belogen, als es hieß, es sei noch ein zweites Unternehmen im Rennen, obwohl der Vertrag mit Wiesenhof zu dieser Zeit schon unterzeichnet war. Und als wär das nicht schon schlimm genug, verfasst Werder auf der Homepage eine Darstellung, wonach Wiesenhof ein seriöses Familienunternehmen (zum Teil mit BIO-Linie) sei. Da hat sich Werder schön vor den Karren dieses ignoranten Unternehmers spannen lassen. Und eine Frage stellt sich mir darüber hinaus: Wie naiv ist das Markting bei Werder, wenn solche Proteste im Vorfeld nicht erwartet wurden? Oder war es sogar so, dass die Interessen der Fans einfach nicht schwer genug wogen? So oder so, es bleibt ein Armutszeugnis für Werder!
Da fehlt mir für eine Zeitung ehrlich gesagt, etwas mehr Hintergrundinformation. Man könnte z.B. auch mal erwähnen, daß der Präsident und Vorstandsvorsitzende der Trikotagentur "Infront" , der wegen ruinöser Geschäfte vorbelastete Neffe vom ehrenwerten Sepp Blatter, Phillippe Blatter ist. Das Werder mit Phillipe Blatter Geschäfte macht, dessen ehemalige Fa. "Match Hospitality" bei der WM 2010 50 Millionen US-Dollar Verlust gemacht hat und etliche Hoteliers und Privatpensionen regelrecht in den Abgrund gerissen hat, weil die Buchungen des Bettenkontingents kurz vor dem Turnier storniert wurden, wirft auch kein besseres Licht auf die Werder-Geschäftsführung. Abgesehen davon, dürfte wohl klar sein, wem Neffe Blatter diesen Auftrag überhaupt erst zu verdanken hatte. Noch eine persönliche Anmerkung. Wenn man andere Lebewesen mal eben so als "Lebensmittelprodukte" bezeichnet, wie es die Werder-Geschäftsführung heute getan hat, ist man eigentlich schon drüber und sollte die Wahrnehmung seiner Umwelt mal gehörig hinterfragen. Dass der destruktive Teil des Zeitgeistes mit so einer Vehemenz in Bremen eingezogen ist, hätte ich bis vor 2 Tagen nicht für möglich gehalten.
>Das Werder Management interessiert es einen Schreiss, ob sich der Fan-Pöbel auskotzt über den neuen Sponsor. Denn eines ist sicher - die Fans - auch die, die sich jetzt aufregen - zahlen immer wieder artig für Trikots und Eintritt zu spielen. So eine Masse von Blöden muss man erst einmal zusammen bekommen. Glückwunsch Werder - und darauf eine dicke Boni-Zahlung für den Vorstand. ---------------------------------------------- Was soll uns dieser Müll denn jetzt sagen ??
ich habe heute meine werder-mitgliedschaft gekündigt!!!! so einfach ist das!
Die Aussage von Herrn Filbry, dass sich Wiesenhof durch den Sponsoringvertrag mit Werder plötzlich zum transparenten und nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen wandeln möge, ist ähnlich traumtänzerisch wie die Vorstellung, dass durch Olympische Spiele Demokratie und Menschenrechte in China einziehen. Wahrscheinlich glaubt er selber nicht daran. Auch wenn Werder, Wiesenhof und einige Unentwegte jetzt versuchen, sich den Protest mit irgendwelchen Rechenkunststücken kleinzureden oder alles auf Peta zu schieben (die in diesem Fall aber erst auf den längst fahrenden Zug aufgesprungen sind) sollte ihnen klar sein, dass sich hier ein immenser Imageschaden ankündigt. Insider der Werbebranche sprechen wohl schon von einem kommunikativen Super-Gau. Dass schon schon bei Kik, der Targo-Bank und eigentlich schon bei betandwin Protest gerechtfertigt gewesen wäre, ist natürlich richtig - besser wird die jetzige Situation (und Wiesenhof als Unternehmen) dadurch aber um keinen Deut. Besser der Protest regt sich spät als nie -und vielleicht ist es ja genau der langangestaute Unmut über die notorisch fragwürdige Sponsorenauswahl bei Werder, der jetzt auch dem langmütigsten Fan den Kragen platzen lässt. Selbstverständlich geht es beim Ligafussball immer ums Geschäft, aber dieses lebt nun mal vom Image der Vereine; Werder als der nette Verein für die ganze Familie, St. Pauli als die linksalternative Truppe mit dem Piratenimage, und so fort. Nicht von ungefähr gibt es neben dem Hauptsponsor zahlreiche weitere Sponsoren und Partner, die selber vom positiven Werder-Image profitieren. Angefangen von der Biermarke mit den neun Buchstaben bis hin zum Kneipenwirt, der sich die grün-weiße Fahne ins Fenster hängt. Man darf gespannt sein, wie diese Partner aus der Wirtschaft jetzt reagieren, da der Wohlfühleffekt des netten Vereins aus dem Norden empfindliche Kratzer erhalten hat - nicht allen duch den fragwürdigen Ruf des Hauptsponsors, sondern auch durch die Arroganz, mit der sich das Vereinsmanagement sich über die Bedenken von Fans, Öffentlichkeit und Politik hinweggesetzt hat.
Und eine Bank mit einem Geflügelquäler zu vergleichen, ist einfach nur lächerlich.
Ignoranz? Doch wohl eher bei denen, die jetzt lauthals gegen einen Geflügelproduzenten aus der Region als Trikotsponsor protestieren. Warum gab es keine Proteste gegen KiK als Trikotsponsor? Ach ich vergaß, da ging es "nur" um die Ausbeutung der Menschen in Bangladesh. Das ist ja sooooo weit weg.
Eine Ablehnung wird sich Werder wohl ebenfalls kaum leisten können.
Tiere, schön und lieb. Werder böse.
Danke Herr Filbry !
Dem habe ich nichts weiter hinzuzufügen.
Gibt es keine Werderaner mehr in der Führungsetage, oder bekommen die den Mund nicht mehr auf? Vermutlich verbietet es sich bei den heute vorherrschenden Geschäftsbeziehungen seine eigene Meinung zu vertreten.
Zur Krönung wird dem Kunden Fan ein gestelltes Selbstinterview als Pressemitteilung untergejubelt.
Die darin befragten "Leistungsträger" stellten sich noch auf den Delegiertenversammlungen der Fans hin, erklärten uns das SV im Vereinsnamen für Soziale Verantwortung!
Hühnerbrüstchen ohne Rückgrat!
Liebe WK-Redaktion, warum denn diese neue "Zensur"-Vorgehensweise (Veröffentlichung erst nach der redaktionellen Gesinnungsprüfung)? Ein Statement von mir scheint dabei schon "unter den Tisch" gefallen zu sein. Andere Zeitungen (Kreiszeitung z.B.) schaffen es auch ohne. Viele Grüße
Der SV Widerlich ist wieder da.
Die Kirrche im Dorf lassen. Auch ich finde Wiesenhof eine fraggwürdige Wahl und werde mir bestimmt nicht das Trikot für diese oder die nächste Saison kaufen. Aber die letzeten Sponsoren waren, wie bereits mehrfach erwähnt, ähnlich fragwürdig. Andere Trikotwerbung, wie die Strom- oder Gasmafia bei anderen Vereinen, sind auch nicht besser. Moralisch vertretbare Sponsoren bringen kein Erträge und die "Blanke Brust" wurde hier bereits sehr häufig als Unfähigkeit seitens der Geschäftsführung abgetan. Der Traum von "Fair Trade" als Trikotsponsor ist geplatzt. Nun also abhaken, alte Trikots behalten und Vegetatrier oder Fleischesser von Kleinbauernlieferanten werden. Punkt.
Da werden Kinder zur Argumentation herrangezogen um ihr Problem nochmehr schärfe zu verpassen. Doch wer hat dem Kind diese Informationen (evtl. falsche) denn gegeben? Kritisch schön und gut aber wie mein vorredner schon sage: Die Kirrche im Dorf lassen