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Hamburger SV - Werder Bremen Pizarro schickt peruanische Liebesgrüße zum HSV

16.02.2012 0 Kommentare
Gemeinsam für Peru, am Sonnabend Gegner im Nordderby: Werders Claudio Pizarro und Hamburgs Paolo Guerrero (v.l.). © dapd
Gemeinsam für Peru, am Sonnabend Gegner im Nordderby: Werders Claudio Pizarro und Hamburgs Paolo Guerrero (v.l.). (dapd)

"Um eins vorweg zunehmen", stellte Werders Mediendirektor Tino Polster gleich als allererstes klar. "Wir haben uns hier nicht getroffen, um eine Vertragsverlängerung bekannt zu geben." Anlass für die gemütliche Erzählrunde sei nur das bevorstehende Nordderby. Gefragt wurde dennoch. Zum Beispiel, ob es denn das letzte Nordderby Pizarros sei. "Warum", entgegnete der Stürmer genauso perplex wie er kurz zuvor den Raum betreten hatte. Pizarros Frage war leicht zu beantworten. Schließlich dürfte der Angreifer am Saisonende ablösefrei wechseln. Man werde schon sehen, ließ Werders Torelieferant die Vertragssituation offen.

Überragende Quote gegen den HSV

Claudio Pizarro wirkte, so wie er da nach der Vormittagseinheit in seinen Trainingsklamotten saß, irgendwie gelöst, fröhlich, gut gelaunt. Wen wundert's? Schließlich darf er am Sonnabend nach abgesessener Gelbsperre beim für ihn "wichtigsten Spiel des Jahres" dabei sein.

Was den Hamburgern wiederum nur wenig schmecken dürfte. 14 Mal, davon vier Mal doppelt, traf Pizarro in bisher 19 Duellen mit dem HSV - ein ähnlich überragender Wert wie die 15 Tore, die er in den bisher 19 Bundesligaspielen in dieser Saison für Werder erzielte. Die spezielle Derbyatmosphäre würde es bezwecken, dass Pizarros ausgeprägter Torriecher in Partien gegen den Nordrivalen besonders empfindlich reagiere, sagt er. Mental sei er bei diesen Spielen immer irgendwie anders, irgendwie noch besser vorbereitet.

Auch dieses Mal sollte Pizarro ihn wieder beweisen, diesen Torriecher. Denn bei einer Niederlage könnte der HSV bis auf vier Punkte herankommen. Und das will in Bremen keiner. Auch Pizarro nicht, der registriert hat, dass es beim HSV aufwärts gehe. "Thorsten Fink hat einen guten Kontakt zu den Spielern", behauptet Pizarro, der mit dem HSV-Coach in München schon zusammenkickte.

Neben Fink trifft Pizarro im Duell der beiden Nord-Klubs noch auf einen weiteren Bekannten. Paolo Guerrero, "Pizas" einstiger Vereinskollege beim FC Bayern und Sturmpartner im peruanischen Nationalteam.

Die beiden Südamerikaner verbindet eine gute Freundschaft. "Ich fahre oft nach Hamburg und besuche Paolo. Diese Woche werde ich das aber nicht tun", sagt Pizarro. Dafür hat er schon per Kurznachricht Grüße nach Hamburg losgeschickt. "Ich habe ihm am Dienstag eine SMS zum Valentinstag geschickt", feixt Pizarro. Ein nachträgliches Geschenk für seinen Spezi könnte er am Wochenende im Tor der Gastgeber hinterlassen.


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