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Kampf um die Europa League
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Werder spürt die Konkurrenz im Nacken

25.03.20120 Kommentare
Werder-Trainer Thomas Schaaf.
Werder-Trainer Thomas Schaaf. (nordphoto)

Bremen. Durch das 1:1 gegen den FC Augsburg hat es Werder Bremen im Wettlauf um einen Europa-League-Platz verpasst, sich ein Stück von den Konkurrenten abzusetzen.

Das weiß auch Werder-Boss Klaus Allofs: "Was die anderen Klubs machen, ist mir scheißegal", echauffierte sich der sonst so besonnene Geschäftsführer, als er auf Hannovers Niederlage in München angesprochen wurde. "Diese beiden Punkte nicht zu haben, ärgert mich gewaltig. In der Tabelle hätte das ein anderes Bild abgegeben", so Allofs.

Mit nun 40 Punkten belegt Werder zwar weiter den wichtigen sechsten Rang, hat im Wettlauf um die Europa-League-Qualifikation aber im VfB Stuttgart, dem VfL Wolfsburg und Hannover 96 drei Mitbewerber im Nacken. "Unser Polster wird immer weniger. Das ist Fakt", betonte Kapitän Clemens Fritz. Innenverteidiger Sokratis bezeichnete die Teilnahme am europäischen Wettbewerb gar als "sehr gefährdet".

Unterdessen lobte Werder-Trainer Thomas Schaaf das Engagement seiner jungen Mannschaft gegen die Schwaben. In der ersten Halbzeit war viel Sand im Getriebe, aber die Mannschaft hat sich nicht ergeben. Nach der Pause haben sie das toll gemacht." Die bisher jüngste Werder-Startelf (22,7 Jahre) musste ohne ein Dutzend Leistungsträger auskommen. "Man könnte ja schon fast ein gutes Team aus denen bilden, die derzeit nicht spielen", sagte Allofs.

Niclas Füllkrug (61.) hätte mit seinem sehenswerten ersten Bundesligator beinahe den Sieg perfekt gemacht. "Es ist das beste Gefühl, das ich je hatte", meinte der 19-Jährige, der trotz des ausgebliebenen Happy Ends strahlen konnte.

Schaaf zollte aber auch dem Gegner Anerkennung: "Speziell in der ersten Halbzeit merkte man, dass Augsburg sich in den vergangenen Wochen sehr viel Selbstbewusstsein erspielt hat", so Schaaf weiter.

Am kommenden Wochenende steht für die Grün-Weißen erneut ein Heimspiel auf dem Programm. Dann empfängt Werder im Weserstadion den FSV Mainz 05, der am Sonnabend eine überraschende 1:3-Heimniederlagegegen Hertha BSC kassierte. Fehlen wird den Werderanern dann Mittelfeldspieler Aleksandar Ignjovski, der gegen Augsburg seine fünfte Gelbe Karte kassierte.

Die Daten zum Spiel Werder - Augsburg:

Ballbesitz in %: 53,4 - 46,6 Torschüsse: 17 - 15 gew. Zweikämpfe in %: 52,9 - 47,1 Fouls: 19 - 15 Ecken: 4 - 6 (dpa/sto/sid)


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