
Viele können das jedoch nicht sein, wenn Turkish Airlines auf der Brust eines Erstligisten landen möchte. Nur vier Klubs wechseln ihren Hauptsponsor, der VfB Stuttgart hat mit der Mercedes-Bank schon einen neuen. Neben Werder suchen noch Eintracht Frankfurt und der 1. FC Nürnberg.
Über Art und Umfang des angestrebten Sponsorings wollte Ekiz ("Wir schließen nichts aus") gestern keine konkreten Angaben machen. Demnach wäre auch ein Engagement möglich, wie es Werders bisheriger Trikotpartner in Zukunft bevorzugt. Die Targobank verschwindet von der Bremer Brust, bleibt aber mit einem "signifikanten siebenstelligen Betrag", wie es bei Werder heißt, als Sponsor erhalten.
Entschieden sei noch nichts, sagte Ekiz, doch Klarheit solle "recht bald" herrschen. Eine ähnliche Prognose war diese Woche auch aus dem Werder-Lager zu hören, als es um den neuen Hauptgeldgeber ging. Und: Ein Angebot scheint auch finanziell attraktiv zu sein. In Addition mit dem künftigen Targobank-Geld soll es über die geschätzten zehn Millionen Euro pro Jahr hinausgehen, die Werder bislang für seinen teuersten Werbeplatz erhalten hat.
Wurde im Rathaus also nicht nur angeregt geplaudert, sondern auch schon mit dem neuen Partner angestoßen? Turkish-Airlines-Sprecher Ekiz wiegelte ab: "Es war keine Einladung wegen eines bevorstehenden Sponsorings." Man habe die drei Herren von Werder aber "gern eingeladen, weil sie doch bekannte Persönlichkeiten sind".




















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