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Werder Bremen Wenn Özil jetzt geht, dann nur nach England

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Offiziell gilt noch immer die Sprachregelung, dass Mesut Özil bei Werder bleiben will. Cheftrainer Thomas Schaaf sagte im 'Kicker', dass er davon ausgehe, Mesut Özil noch ein ganzes Jahr lang bei Werder zu haben. Gleichwohl ist von Seiten Werders das Interesse da, schon in diesem Sommer getrennte Wege zu gehen. Werder möchte eine Ablösesumme im zweistelligen Millionenbereich nicht verschenken. Das würde jedoch passieren, wenn Özil erst im nächsten Sommer wechselte.

Der Spieler und sein Management auf der anderen Seite treiben die Karriereplanung des Goldjungen weiter voran. Nach Informationen dieser Zeitung wird die Zukunft Özils bei einem sofortigen Wechsel aber nicht mehr in Spanien liegen. Der Grund: Die beiden einzigen Klubs, die als neue Arbeitgeber in Frage kämen, Real Madrid und der FC Barcelona, können dem Werder-Star in ihren jeweiligen Starensembles keine Stammplatzgarantie geben. Özil muss aber spielen, wenn er seine Rolle als Fußball- und Werbe-Idol ausbauen will. Deshalb ist man im Umfeld des Spielers dazu übergegangen, den englischen Markt nach Alternativen zu sondieren.

Mit der Positionierung haben Spieler und Klubs längst begonnen. Mehrere Vereine aus der Premier League sollen über eine Verpflichtung Özils nachdenken, Zahlen kursieren auch schon. Der Kolumnist Barry Glenndenning von der angesehenen Tageszeitung 'The Guardian' etwa schreibt aktuell: 'Alex Ferguson wird sich bald mit Chief Executive David Gill zusammensetzen, einen Taschenrechner, einen Stift und ein Blatt Papier nehmen, um einen Plan zu entwickeln, wie er den deutschen Mittelfeldspieler nach Old Trafford bringt.'

Dazu passt, dass gerade jetzt ein Text in der Zeitung 'Daily Star Sunday' erschienen ist, in dem Mesut Özil wie folgt zitiert wird: 'Es gibt vier oder fünf Vereine in Europa, die für jeden Spieler interessant wären. Manchester United und der FC Chelsea gehören mit Sicherheit zu diesem Kreis.' Der Text, aus dem nicht deutlich hervorgeht, ob Özil diese Sätze direkt dem 'Daily Star' gesagt hat, oder ob es sich um ältere Aussprüche handelt, skizziert das Bild eines selbstbewussten Profis, wie man sie in England gerne mag. Über Özils Selbsteinschätzung ist zu lesen: 'Ich bin ein Gewinnertyp - und wenn ich nach einem neuen Verein suche, zählt für mich der Klub, mit dem ich die meisten Pokale gewinnen kann. Betrachtet man die Geschichte von Manchester und Chelsea, sieht man, dass man dort als Spieler sehr erfolgreich sein kann.'

Die Werder-Spieler, die am Dienstag beim 2:0-Sieg über FK Rad zum Einsatz gekommen waren, hatten am Mittwoch einen freien Tag. Mesut Özil trainierte stattdessen. Er lief in der Frühe, am Vormittag arbeitete er mit den Kollegen Wiese, Borowski und Mertesacker. Am Nachmittag wiederholte sich das Programm. Keine Frage: Özil will fit werden. Eine Frage: Welcher Verein wird davon profitieren?



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Leserkommentare
Daria am 23.04.2014 10:56
Was für eine Unverschämtheit dieser immer dreister werdenden Politischauspieler !

Für buchstäblich jeden Sch.... werden hier in ...
Taschenrechner am 23.04.2014 10:33
Und da liest man das und fragt sich, so als Laie, ob der Herr Hocker wohl ökologisch vertretbare Argumente vorbringt oder bar jeder Ahnung bloß ...
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