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Skifliegen Deutsche Skispringer überzeugen im Saisonfinale

Gut geflorgen
Gut geflorgen

24 Stunden nach dem dritten Rang im Teamwettbewerb landete das Top-Duo beim wegen zu starken Windes nach einem Durchgang abgebrochenen Skiflug-Weltcup auf den Plätzen fünf und sechs. Den Tagessieg sicherte sich der Österreicher Martin Koch, die Große Kristallkugel für den Gesamtweltcupsieg nahm der Norweger Anders Bardal im Empfang.

Zu den ersten Gratulanten zählte Freitag, der mit einem Flug auf 212 Meter einmal mehr seine Klasse unter Beweis stellte. Freund überzeugte mit 204,5 Metern, auch wenn für ihn mehr drin gewesen wäre. "Er hatte das Zeug für einen Podestplatz, aber er wollte es erzwingen. Ich bin trotzdem sehr zufrieden mit den Jungs. Sie haben hier ihre beste Flug-Performance in diesem Winter gezeigt. Es war ein fantastisches Wochenende und ein guter Abschluss", lobte Bundestrainer Werner Schuster.

Sechster
Sechster

Koch setzte sich bei schwierigen Bedingungen mit einem Flug auf 222,5 Meter deutlich vor dem Schweizer Simon Ammann und Weltmeister Robert Kranjec aus Slowenien durch. Zwar schickte die Jury alle Springer noch einmal auf den Anlaufturm, brach den Wettbewerb dann aber wegen der immer heftiger werdenden Windböen ab. "Zum Glück haben sie so entschieden, denn es wäre ein unnötiges Risiko gewesen", meinte Schuster.

Seine Schützlinge hatten am Vortag in der silbernen WM-Formation mit Maximilian Mechler, Freund, Andreas Wank und Freitag Rang drei im Team hinter dem souveränen Weltmeister Österreich und Norwegen erkämpft. "Wir haben hohe Qualität bewiesen und Slowenien als hochmotivierte Heimnation niedergerungen", meinte der Coach.

Panorama
Panorama

Herausragender Mann im DSV-Quartett war Freund, der an der ungewohnten Startposition zwei auf 211 und 223,5 Meter segelte. "Es hat wahnsinnig Spaß gemacht", sagte der 23 Jahre alte Bayer. Sein Zimmerkollege Freitag kam als Schlussspringer bei kürzerem Anlauf auf 202,5 und 203 Meter. "Wir sind zufrieden, dass es noch Platz drei geworden ist", sagte der 20-Jährige.

Mit fünf Podiumsplätzen, darunter der erste Karrieresieg in Harrachov, belegte Freitag im Gesamtweltcup den sechsten Platz und schwang sich damit zum besten DSV-Springer in diesem Winter auf. "Für mich war es eine sehr gute Saison, mit der ich natürlich äußerst zufrieden bin", meinte der Sachse.

«Superman»
«Superman»

Auch Freund etablierte sich mit vier Podesträngen als Gesamt-Achter in der Weltspitze. "Es ist toll, dass Severin seine gute Vorsaison bestätigen konnte und wir mit Richard einen zweiten Top-Mann dazubekommen haben. Wir haben uns in allen Belangen verbessert und eine große Motivation in der Mannschaft, auf diesem Weg weiterzumachen. Das war die beste Saison in meiner Amtszeit, aber die Jungs sind noch nicht fertig", bilanzierte Schuster. (dpa)

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Leserkommentare
Wahnwitz am 23.05.2013 10:47
Bei Dutt denke ich automatisch an Dixie Dörner. Das wird eine lustige Zeit werden. Bei dem weiß ich nicht, was die GF sich verspricht.
Wahnwitz am 23.05.2013 10:45
Es fehlt halt Schaaf.
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