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Ski nordisch Oberstdorf ohne Wahl-Glück: WM 2017 in Lahti

Oberstdorf
Oberstdorf wird die Nordische Ski-WM 2017 nicht ausrichten. Foto: Daniel Karmann

Den Vierkampf zwischen den Allgäuern, Planica (Slowenien), Zakopane (Polen) und Lahti wurde für die Finnen entschieden. Sie setzten sich im entscheidenden Wahlgang mit 12 Stimmen gegen Planica durch. Oberstdorf war im zweiten Wahlgang mit 3 der 15 möglichen Stimmen ausgeschieden.

Die alpine WM 2017 richtet St. Moritz aus. Der härteste Kontrahent Cortina d'Ampezzo hatte kurzfristig wegen Chancenlosigkeit zurückgezogen. Die Skiflug-WM 2016 findet turnusgemäß am Kulm in Bad Mitterndorf in Österreich statt, die kombinierte Freestyle und Snowboard-WM 2017 wird in der Sierra Nevada in Spanien ausgerichtet.

"In der FIS besteht sicherlich keinerlei Zweifel, dass Oberstdorf alle Voraussetzungen mitbringt, um herausragende Weltmeisterschaften zu organisieren", erklärte DSV-Präsident Alfons Hörmann enttäuscht. "Oberstdorf und der DSV haben sich nach einhelliger Meinung bestmöglich präsentiert. Letztlich müssen wir aber ganz einfach akzeptieren, dass bei einer WM-Vergabe viele sportpolitische und sportstrategische Gründe eine Rolle spielen", betonte Hörmann, der sich am Freitag zur Wiederwahl für das FIS-Council stellt.

Oberstdorf war nach der Präsentation am Dienstagnachmittag noch optimistisch gewesen. Selbst FIS-Präsident Gian-Franco Kasper hatte den Deutschen zu einer "wirklich sehr guten und beeindruckenden Vorstellung" gratuliert. Zumal die Voraussetzungen ebenfalls für die Marktgemeinde sprachen. Planica bewarb sich zum ersten Mal, Zakopane hatte in der jüngeren Vergangenheit lediglich mit dem Skisprungweltcup geglänzt, die anderen Disziplinen jedoch links liegen lassen und sogar eine Junioren-WM zurückgegeben. Gegen Lahti schien zu sprechen, dass 2015 mit Falun bereits eine nordeuropäische Stadt WM-Gastgeber ist.

Doch es kam wieder einmal anders. "Uns war klar, dass die Bewerbung auch diesmal kein Selbstläufer werden würde. Aber nach der gelungenen Präsentation und dem positiven Feedback hatten wir uns schon erhofft, diesmal den Zuschlag zu bekommen", sagte Oberstdorfs Bürgermeister Laurent Mies. "Ich denke, Oberstdorf und der Deutsche Skiverband haben wieder eine sympathische und stimmige Visitenkarte in der Welt abgegeben. Das wurde uns von allen Seiten bestätigt. Umso enttäuschender ist am Ende das Abstimmungsergebnis."

Ob sich Oberstdorf 2014 beim FIS-Kongress in Barcelona ein weiteres Mal bewerben wird, ist noch offen. "Bevor wir hier zu einer Entscheidung kommen, sind sicher noch einige Gespräche notwendig", sagte DSV-Präsident Hörmann. Bewerbungs-Koordinator Stefan Huber aber ließ durchblicken: "Wir wollen die WM wieder nach Oberstdorf holen." (dpa)



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GER am 20.06.2013 09:27
Wieder nichts Halbes und nichts Ganzes! Warum soll die Urne mit der Asche eines verstorbenen Menschen nur für zwei Jahre im Besitz von ...
stimmederwahrheit am 20.06.2013 09:27
Es ist eigentlich völlig egal, was gebaut wird. Mehr verschandeln kann man den Bahnhofsvorplatz nicht! Die historischen Bilder belegen gut, dass ...
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