Breminale stellt Programm vor 100 Bands für 200.000 Besucher

Vom 15. bis 19. Juli wird das eintrittsfreie Kulturfestival Breminale die Bremer ans Weserufer locken. Und das bereits zum 28. Mal. Mehr als 100 Bands werden das musikalische Rahmenprogramm gestalten.
02.07.2015, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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100 Bands für 200.000 Besucher
Von Jan Oppel

Vom 15. bis 19. Juli wird das eintrittsfreie Kulturfestival Breminale die Bremer ans Weserufer locken. Und das bereits zum 28. Mal. Mehr als 100 Bands werden auf fünf Bühnen das musikalische Rahmenprogramm gestalten. Dazu gibt es ein vielfältiges Kunst- und Kulturangebot sowie jede Menge kulinarische Köstlichkeiten. Die Veranstalter rechnen mit rund 200.000 Besuchern, die an den fünf Festivaltagen auf die Osterdeichwiesen strömen werden.

Wie gewohnt reicht das Areal von der Tiefer bis zum Anleger der Sielwall-Fähre. Auch die große Wiese hinter der Kunsthalle ist wieder Teil der Breminale. Am Sonnabend und Sonntag öffnet auch das Museum bei freiem Eintritt seine Tore.

Die Veranstalter hatten keine Probleme, genug Musiker für das alljährliche Spektakel zusammenzubekommen. Ganz im Gegenteil: „Wir erhalten schon viele Anfragen, bevor wir überhaupt Zusagen geben können“, sagt Susanne von Essen, künstlerische Leiterin der Breminale.

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Kurz vor dem Start gibt es für die Festivalplaner noch einiges zu tun. Vor allem die Anordnung der Bühnen und Stände bereitet den Veranstaltern Kopfzerbrechen. Das Arrangement am Osterdeich ist kompliziert. „Jeder Meter wird genau durchgeplant“, erklärt Projektleiter Maurer. Die Veranstalter wollen vermeiden, dass sich die Künstler auf den verschiedenen Bühnen übertönen.

Auch abseits der Musik wird einiges geboten: Ein 120 Quadratmeter großer Holzboden lädt zum Tangotanzen, im Jurtencafé werden Yoga-Stunden angeboten. Auf der Kinderwiese können die kleinsten Festivalbesucher aus Holz den längsten Tisch Bremens zusammenzimmern. Wem das alles zu viel wird, kann sich im Hängemattendorf erholen.

„Die gesamte Organisation und Gagen für die Bands kosten viel Geld“, sagt von Essen. 2007 musste die Breminale aus finanziellen Gründen abgesagt werden. Damit das nicht noch einmal passiert, können Besucher am „Spendenzaun“ Merchandise-Artikel und Lose erwerben.

Im vergangenen Jahr wurden allein durch den Losverkauf 20.000 Euro eingenommen. „Es ist jedes Jahr aufs Neue ein Drahtseilakt, das Festival zu finanzieren“, erklärt von Essen. „Wir haben hier eben nicht nur Pommes und Disco.“

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