Senat beschließt Ausbildungsprogramm 35 neue Polizisten für Bremerhaven

Der Senat hat 611 Plätze für Auszubildende, Praktikanten im Bereich der angehenden Erzieher, Sozialpädagogen sowie Teilnehmenden am dualen Studiengang Soziale Arbeit beschlossen. Zusätzlich wird die Ausbildung von Polizisten finanziert.
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35 neue Polizisten für Bremerhaven
Von Jan-Felix Jasch

Der Senat hat am Dienstag insgesamt 611 Plätze für Auszubildende, Praktikanten im Bereich der angehenden Erzieher, Sozialpädagogen sowie Teilnehmenden am dualen Studiengang Soziale Arbeit beschlossen. Zusätzlich zu den 611 Ausbildungsplätzen wird die Ausbildung von 35 Polizistinnen und Polizisten für Bremerhaven aus dem Landeshaushalt finanziert.

Der Senat hat am Dienstag insgesamt 611 Plätze für Auszubildende, Praktikanten im Bereich der angehenden Erzieher, Sozialpädagogen sowie Teilnehmenden am dualen Studiengang Soziale Arbeit beschlossen. „Wir brauchen qualifizierte Nachwuchskräfte im Öffentlichen Dienst für eine leistungsfähige Verwaltung. Mit dem beschlossenen Ausbildungsprogramm sind die Weichen gestellt“, betonte Bürgermeisterin Karoline Linnert.

Zusätzlich zu den 611 Ausbildungsplätzen wird die Ausbildung von 35 Polizistinnen und Polizisten für Bremerhaven aus dem Landeshaushalt finanziert – 20 Plätze mehr als noch im Jahr 2016 und somit die höchste Einstellungszahl seit mehr als 20 Jahren. 50 der 611 Ausbildungsplätze sind für den Nachwuchs in den Finanzämtern vorgesehen. 70 weitere Ausbildungsplätze werden in verschiedenen anerkannten Ausbildungsberufen nach dem Berufsbildungsgesetz angeboten. Dazu zählen zum Beispiel Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste, Vermessungstechniker, Hauswirtschafter, Gärtner, Köche, Elektroniker oder Informatiker. Das Ausbildungsplatzangebot im Öffentlichen Dienst richtet sich auch an junge Menschen, die bei ihren bisherigen Bemühungen um einen Ausbildungsplatz Benachteiligungen erfahren haben. So sollen bis zu 15 Ausbildungsplätze für Absolventinnen und Absolventen der Werkschulen zur Verfügung gestellt werden.

Der Senat wirbt weiter um Menschen mit Migrationshintergrund für eine Ausbildung im Öffentlichen Dienst. „Ihre besonderen Fähigkeiten und Kenntnisse, wie zum Beispiel die Mehrsprachigkeit, sind für den Öffentlichen Dienst von großer Bedeutung“, sagte Linnert.

Auch das Qualifizierungsangebot für junge geflüchtete Menschen soll im Jahr 2017 mit 80 Plätzen fortgeführt werden. Die Maßnahme beginnt mit einer einjährigen Einstiegsqualifizierung, die auf eine Berufsausbildung vorbereitet. Begleitend dazu gibt es Sprachunterricht und ausbildungsbegleitende Hilfen. Im Anschluss an die erfolgreich beendete Einstiegsqualifizierung werden von den Teilnehmern bis zu 34 junge Geflüchtete eine Berufsausbildung im Öffentlichen Dienst beginnen. Die übrigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in eine Ausbildung in den Betrieben aus dem Bereich der beiden kooperierenden Kammern übernommen.

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