330 Kapitäne eingeladen 52. Kapitänstag wird im Rathaus gefeiert

In der Oberen Rathaushalle ist am Freitagabend der 52. Kapitänstag zelebriert worden. Redner wie zum Beispiel Martin Günthner (SPD) gaben ebenfalls einige Worte zum Besten.
03.09.2016, 00:00
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52. Kapitänstag wird im Rathaus gefeiert
Von Kristin Hermann

In der Oberen Rathaushalle ist am Freitagabend der 52. Kapitänstag zelebriert worden. Redner wie zum Beispiel Martin Günthner (SPD) gaben ebenfalls einige Worte zum Besten.

Es ist Kapitänstag in Bremen, und wie fährt man als Gastredner dorthin, wenn man bei Opel arbeitet? Mit einem Opel Kapitän natürlich! Mit seinem Oldtimer konnte sich Karl-Thomas Neumann, Vorstandsvorsitzender der Adam Opel AG, beim Auftritt vor dem Bremer Rathaus einiger Bewunderer sicher sein. Stilecht.

330 Kapitäne, Vertreter aus der maritimen Wirtschaft und der Politik haben sich am Freitagabend in der Oberen Rathaushalle zum 52. Kapitänstag getroffen. Der Empfang, zu dem der Senat und die Bremische Hafenvertretung eingeladen hatten, findet einmal jährlich statt – als Dankeschön für die Menschen, die sich für die Belange der deutschen See- und Flugschifffahrt einsetzen.

Geredet wurde auch: Neben Opel-Chef Neumann sprachen Martin Günthner (SPD), Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, und Hans-Joachim Schnitger, Präsident der Bremischen Hafenvertretung, zur aktuellen Situation der deutschen und bremischen Häfen. Und zur allgemeinen wirtschaftlichen Stimmung.

Martin Günthner stolz auf Bremer Erfolgsgeschichten

Die könne nämlich besser sein, betonte Martin Günthner, und führte unter anderem die Halbjahresbilanz der bremischen Häfen an. Auch in anderen Bereichen sei Bremen gut aufgestellt. Beim Autobau zum Beispiel. So steige das Bremer Mercedes-Werk 2018 groß in die Elektromoblität ein. „Auf diese bremischen Erfolgsgeschichten müssen wir stolz sein", sagte er.

Nach dem obligatorischen Curry-Essen wurde traditionell zum Spenden zugunsten der Bremer Seemannsmission aufgerufen. Sie dient Seeleuten, die mit ihren Schiffen die bremischen Häfen anlaufen, als internationaler Club. Durch Besuche an Bord stellt die Seemannsmission Kontakte her und hält für Seeleute unter anderem einen kostenlosen Transfer in die Stadt und zurück aufs Schiff bereit.

Im vergangenen Jahr spendeten die Teilnehmer einen Betrag von 22.500 Euro. Das Geld soll in diesem Jahr auch an die Organisation SOS Mediterranee gehen, die sich für die Rettung von Flüchtlingen auf dem Mittelmeer einsetzt.

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