Ideenwettbewerb "Bremen macht Helden"

54 Projekte teilen sich 100.000 Euro

Bremen. Tanz ins Leben und Gräserne Paradiese sind nur einige der sozialen Projekte, die den Ideenwettbewerb „Bremen macht Helden“ gewannen. Insgesamt bedachte die Sparkasse 54 Projekte, die Kinder und Jugendliche unterstützen, mit Fördergeldern. Sie teilen sich 100.000 Euro.
30.07.2010, 16:58
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Von Ronja Bomhoff
54 Projekte teilen sich 100.000 Euro

Birgit Behler (links) und Henriette Kampe stellen ihr Projekt vor.

Bomhoff

Bremen. Tanz ins Leben, Küchenquirle, Gräserne Paradiese und Kids in die Clubs sind nur einige der sozialen Projekte, die den Ideenwettbewerb „Bremen macht Helden“ gewannen. Insgesamt bedachte die Sparkasse Bremen 54 Projekte, die Kinder und Jugendliche unterstützen, mit Fördergeldern. Sie teilen sich 100.000 Euro.

Im vergangenen Sommer rief die Bremer Sparkasse Vereine, Schulen und andere Organisationen dazu auf, ihre Ideen für den Wettbewerb einzureichen. „Die Sparkasse steckt jedes Jahr vier Millionen Euro in die Kinder- und Jugendförderung. Für dieses Projekt haben wir extra noch einen Fördertopf von 100.000 Euro bereitgestellt“, sagt Tim Nesemann, Vorstandsvorsitzender der Bremer Sparkasse, auf der Pressekonferenz am Freitag.

Insgesamt wurden 148 Projekte eingereicht, die von einer Jury bewertet wurden. In der Jury saßen neben Mitarbeitern der Sparkasse auch Klaus Peter vom Landessportbund und Gisela Gründl von der Universität Bremen. Klaus Peter war von der hohen Zahl der Bewerbungen nicht überrascht: „Ich weiß, dass die Förderung im sportlichen Bereich in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen ist. Deshalb ist diese Aktion besonders wichtig“, so der Vertreter vom Landessportbund.

Das Ziel des Wettbewerbs war es, über die Schule hinaus das Talent von Kindern zu entdecken und zu fördern. Aus den Bewertungskriterien machten die Jurymitglieder kein Geheimnis: „Es war uns wichtig, dass die Projekte Talente fördern und dass sie nachhaltig sind. Außerdem mussten die Projekte einen gesellschaftlichen Bezug zu Bremen haben und die Finanzierung sollte möglich sein“, so Gisela Gründl.

Um den Papiermassen Herr zu werden, teilte sich die Jury den verschiedenen Schwerpunkten Bildung und Wissenschaft, Kunst und Kultur, Umwelt und Soziales sowie Sport zu. Bei der Auswahl der Projekte ging die Jury unterschiedlich vor: „Bei den Sport-Projekten waren viele gute Ideen dabei. Deshalb haben viele Bewerber Geld bekommen, auch wenn wir sie so nur teilfinanzieren konnten“, sagt Klaus Peter. Gisela Gründel hingegen bedachte im Bereich Bildung und Wissenschaft weniger Projekte. Dafür bekamen sie den vollen Betrag, den sie für die Umsetzung des Projektes benötigten.

Am Ende bekamen 54 der 148 Bewerber zwischen 200 und 2500 Euro aus dem Fördertopf. Darunter auch das Projekt "Wissenschaft macht Schule" von der Grundschule Auf den Heuen in Oslebshausen. Die Grundschule will auf dem Schulgelände einen Brunnen bauen. „Wir haben uns mit den Schülern drei Monate lang intensiv mit dem Thema Brunnenbau beschäftigt“, sagt Birgit Behle von der Grundschule Auf den Heuen. Mit den Fördergeldern von der Sparkasse und mit der Hilfe anderer Sponsoren konnte bereits am Freitag mit der Bohrung für den Brunnen begonnen werden.

Das Projekt "Höhenflüge am Trampolin" vom Waldorfschulverein Bremen-Osterholz wolle den Schülern eine besondere sportliche Erfahrung bieten und sei so auf die Idee gekommen, ein Riesentrampolin anzuschaffen. „Wir haben Geld von der Sparkasse erhalten. Das reicht allerdings nur für das Sprungtuch. Für den Rahmen suchen wir noch weitere Sponsoren“, sagt eine Mitarbeiterin der Schule.

Der erste Ideenwettbewerb zur Kinder- und Jugendförderung war „ein großer Erfolg“. Deshalb stellt die Sparkasse Bremen für das Projektjahr 2011 erneut 100.000 Euro bereit.  Ab Montag sind die Bewerbungsunterlagen auf der Homepage der Sparkasse Bremen zu haben. Der Ideenwettbewerb könnte zum Dauerrenner werden, meint Thomas Fürst von der Sparkasse: „So lange es Interesse an dem Wettbewerb gibt und Anträge eingehen, soll die Förderung weitergehen.“

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