Badeunfall in Bremen-Nord 81-Jähriger ertrinkt offenbar in der Lesum

Bremen. Ein 81-Jähriger ist am Sonntagnachmittag offenbar in der Lesum ertrunken. Wie die Polizei berichtet war der Mann in Höhe des Yachthafens Bremer Schweiz ins Wasser gegangen, als er plötzlich unterging. Trotz dreistündiger Suche wurde der Vermisste bisher nicht gefunden.
12.07.2010, 06:22
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81-Jähriger ertrinkt offenbar in der Lesum
Von Birgit Bruns

Bremen. Ein 81-Jähriger ist am Sonntagnachmittag offenbar in der Lesum ertrunken. Wie die Polizei berichtet war der Mann in Höhe des Yachthafens Bremer Schweiz ins Wasser gegangen, als er plötzlich unterging. Trotz dreistündiger Suche wurde der Vermisste bisher nicht gefunden.

Die Polizei geht davon aus, dass der Mann ertrunken ist. Letzte Gewissheit könne es aber erst geben, wenn das Opfer gefunden werde, hieß es am Montagmorgen aus der Polizeizentrale. Drei Stunden lang hatten Wasserschutzpolizei, Feuerwehr-Taucher und ein Hubschrauber nach dem Verunglückten gesucht, ihn aber nicht finden können. Die Polizei berichtet, dass die Strömung des Flusses die Arbeiten behinderte.

Das mutmaßliche Unglücksopfer war laut Polizei Mitglied des Yachtclubs. Gegen 16 Uhr sei er vom Steg des Clubs ins Wasser gegangen. Das Baden in der Lesum ist laut Polizei an dieser Stelle erlaubt. Allerdings weisen Polizei und DLRG darauf hin, dass das Schwimmen in der Weser verboten ist, auch am Café Sand. Lediglich in den Bremer Seen sei das Baden erlaubt.

Deutlich mehr Glück hatten zwei Schwimmer, die am Wochenende im Werdersee und im Unisee in Not geraten waren. Beide wurden von DLRG-Mitarbeitern gerettet. Am Sonnabend hatte eine Frau beim Schwimmen im Unisee einen Krampfanfall erlitten und konnte sich nicht mehr über Wasser halten, berichtet die DLRG. Ihr Lebensgefährte habe sie aus dem Wasser gezogen. Sie sei nicht mehr ansprechbar gewesen. Ihr Zustand habe sich erst gebessert, nachdem ihr die DLRG-Helfer Sauerstoff gegeben hätten.

Am Werdersee mussten die DLRG-Helfer eine Frau wiederbeleben, die von einem anderen Badegast aus dem Wasser gezogen worden war. Sie war zunächst bewusstlos, dann habe sich ihr Zustand aber gebessert. Beide Frauen wurden ins Krankenhaus gebracht.

Das heiße Sommerwetter hat der DLRG am Wochenende viel Arbeit beschert. Insgesamt leisteten die freiwilligen Helfer 650 Einsatzstunden.

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