DFB-/Lotto-Pokal A-Ligist DJK Blumenthal steht im Viertelfinale

Blumenthal. Für eine Sensation sorgte DJK Blumenthal gegen den Fußball-Bezirksligisten BTS Neustadt in Runde drei des DFB-/Lotto-Pokals. 60 Zuschauer, die es trotz anfänglichen starken Regens ins Burgwallstadion zog, wurden Zeugen, wie der einzig verbliebene A-Kreisligist das Ticket für das Viertelfinale mit einem 2:1 löste.
19.08.2010, 23:33
Lesedauer: 1 Min
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Von CHRISTOPHER FLATO

Blumenthal. Für eine Sensation sorgte DJK Blumenthal gegen den Fußball-Bezirksligisten BTS Neustadt in Runde drei des DFB-/Lotto-Pokals. 60 Zuschauer, die es trotz anfänglichen starken Regens ins Burgwallstadion zog, wurden Zeugen, wie der einzig verbliebene A-Kreisligist das Ticket für das Viertelfinale mit einem 2:1 löste.

Am Ende musste die DJK aber noch gehörig zittern. In der 81. Minute verkürzte der Gast nach einer Ecke auf 1:2. Als der Schiedsrichter dann beim vermeintlichen Ende auf drei Minuten Nachspielzeit entschied, lagen die Nerven bei DJK-Trainer Torben Reiß blank. Doch die Sorgen waren schließlich unbegründet. Dank der souveränen Leistung der Mannschaft und nicht zuletzt des Ersatzkeepers Tobias Roselius aus der zweiten Mannschaft, der für den verletzten Patrick Wilhelm einsprang, können sich die Blumenthaler jetzt auf das Viertelfinale (22. bis 24 April 2011) freuen.

Doch ähnlich wie das Wetter, schien sich auch das Spiel erst später aufzuklären. Nach zunächst ausgeglichenem Verlauf überspielte der Blumenthaler Firat Erkek in der 28. Minute mit einem kleinen Lupfer die gegnerische Abwehr samt Torwart und brachte seine Mannschaft in Führung. Bei einem gegnerischen Freistoß hatte Schlussmann Roselius dann seine erste große Prüfung. 'Meine Handschuhe waren nass und dadurch ist mir der Ball wieder entglitten, aber zum Glück war der Pfosten zur Stelle', erinnerte sich Roselius. Nach guten Möglichkeiten auf beiden Seiten war der BTS-Torwart leicht unkonzentriert und Tim Pendzich dankte es ihm mit dem 2:0 aus der Nahdistanz (72.). Vor dem Anpfiff kamen die Gäste noch zu einem direkten Freistoß kurz vor dem Strafraum, doch auch hier konnte Roselius glänzen. 'Ich war recht nervös, weil ich keine Namen kannte, trotzdem war es ein super Spiel', beschrieb er sein Debüt.

Trainer Torben Reiß war froh über den Erfolg, forderte aber die umgehende Rückkehr zum Tagesgeschäft: 'Jetzt können wir uns wieder auf die Liga konzentrieren.' Aber geträumt werden darf natürlich: Beispielsweise von einem Spiel gegen den Regionalligisten FC Oberneuland mit dem Ex-Werderaner Ailton.

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