Polizei bestätigt Ermittlungen Achtjähriges Mädchen in Bremen-Aumund sexuell missbraucht

Die Polizei ermittelt wegen eines mutmaßlichen Sexualdelikts, das sich Anfang der Woche in Aumund ereignet hat. Nach Darstellung der Behörde geht es um den Verdacht, dass zwei Jugendliche ein achtjähriges Mädchen sexuell missbraucht haben.
05.06.2015, 00:00
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Achtjähriges Mädchen in Bremen-Aumund sexuell missbraucht
Von Jürgen Theiner

Die Polizei ermittelt wegen eines mutmaßlichen Sexualdelikts, das sich Anfang der Woche in Aumund ereignet hat. Nach Darstellung der Behörde geht es um den Verdacht, dass zwei Jugendliche ein achtjähriges Mädchen sexuell missbraucht haben.

Der Vorfall soll sich auf offener Straße ereignet haben, und zwar im Bereich zwischen der Straße Hünertshagen und der Schule Auf dem Flintacker. Die Ermittlungen richten sich gegen zwei Jungen, die noch nicht strafmündig, also jünger als 14 Jahre sind. „Die Tat wurde von der Mutter des Mädchens angezeigt“, sagte ein Behördensprecher auf Anfrage der NORDDEUTSCHEN und ergänzte, die Achtjährige werde zurzeit psychologisch betreut. Von sich aus hatte die Polizei nicht über den Vorfall informiert. „Es handelt sich um ein sehr sensibles Thema“, so die Begründung.

Zum eigentlichen Tatgeschehen wollte sich der Sprecher nicht näher äußern. Nach Informationen dieser Zeitung soll der Übergriff unter den Augen von Zeugen stattgefunden haben, die jedoch nicht einschritten. Zu erfahren war ferner, dass am Dienstag Beamte des Kriminaldauerdienstes im Klinikum Nord waren, um mit dem Opfer zu sprechen.

In den Fall ist zwischenzeitlich auch der Jugenddienst des Amtes für soziale Dienste eingeschaltet worden. Der Sprecher des Sozialressorts, Bernd Schneider, teilte mit, dass es bisher nach seinem Kenntnisstand „keine Herausnahme“ der mutmaßlichen Täter aus ihren Familien gegeben hat. „Sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten, würde die Fachstelle für Gewaltprävention eingeschaltet“, so Schneider.

In Bremen waren Fälle von Vergewaltigung oder sexueller Nötigung von Kindern in den vergangenen Jahren die große Ausnahme. In einer Statistik des Bundeskriminalamtes für das Jahr 2013 ist für die Hansestadt nur ein einziger Fall ausgewiesen. Betroffenen war dabei ein Kind im Alter zwischen zwölf und 14 Jahren.

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