Offene Jugendarbeit

Ärger um Stadtteilbudget für Jugendarbeit

In Gröpelingen gibt es Ärger um die Verteilung des Jahresbudgets für die offene Jugendarbeit. Angesichts einer Budget-Überzeichnung fallen nun Gruppen für Kinder unter zehn Jahre aus der Förderung.
23.01.2019, 19:43
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Ärger um Stadtteilbudget für Jugendarbeit
Von Anne Gerling
Ärger um Stadtteilbudget für Jugendarbeit

In Gröpelingen gibt es Ärger um die Verteilung des Jahresbudgets für die offene Jugendarbeit

Robert Schlesinger/dpa

Missstimmung dominierte die jüngste Sitzung des Controllingausschusses (CA) für die offene Jugendarbeit in Gröpelingen, wo 2019 erstmals nicht genügend Mittel für die verschiedenen Angebote aller im Stadtteil aktiven Einrichtungen im Topf sind. Vertreter mehrerer Träger hatten die im Dezember vom CA beschlossene Verteilung des Stadtteilbudgets in einer Gesamthöhe von 1 059 757 Euro als intransparent kritisiert; nun ist nochmals darüber beraten worden. Es fehlen rund 73 000 Euro, weshalb Gruppen mit Kindern unter zehn Jahre aus der Förderung herausgenommen werden mussten. Was die Sache kompliziert macht: Trotz intensiver Bemühungen war es Mitarbeitern des Amts für Soziale Dienste nicht gelungen, im Vorfeld der Sitzung zu klären, ob das Gesamtbudget überhaupt korrekt ist. Ungewiss ist nämlich, ob bei der Berechnung alle Ausgleichszahlungen für die Auflösung sogenannter Überlassungsverträge berücksichtigt wurden, die dem Stadtteil zustehen. Demnach könnte die Gesamtsumme womöglich um rund 50 000 Euro zu niedrig angesetzt worden sein.

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