Nach Austritten von zwei Abgeordneten AfD-Fraktion in Bremerhaven gescheitert

Die AfD stellt in der Stadtverordnetenversammlung von Bremerhaven ab sofort keine Fraktion mehr. Nachrücker Sven Lichtenfeld hat sich gegen eine Zusammenarbeit mit den bisherigen Vertretern entschieden.
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AfD-Fraktion in Bremerhaven gescheitert
Von Nina Willborn

Die Fraktion der Alternative für Deutschland in der Bremerhavener Stadtverordnetenversammlung ist Geschichte. Der Grund: Nachrücker Sven Lichtenfeld lehnt eine Zusammenarbeit mit dem bisherigen Fraktionschef Thomas Jürgewitz ab und wird als Einzelabgeordneter für die AfD antreten. „Ich habe dem Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung meine persönliche Entscheidung schriftlich mitgeteilt“, sagte Lichtenfeld. „Ich kann nicht mit Herrn Jürgewitz zusammenarbeiten, weil es zu viele politische Kontroversen gibt.“ Jürgewitz und Wolfgang Koch werden künftig eine Gruppe in der Bremerhavener Volksvertretung bilden.

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Lichtenfeld rückt für den Ende September aus der Partei ausgetretenen Abgeordneten Pascal Hiller nach, der sein Mandat für die Stadtverordnetenversammlung niedergelegt hatte. Zeitgleich mit Hiller hatte auch Natalia Bodenhagen die AfD verlassen, sie will ihr Mandat allerdings behalten.

Hintergrund der Austritte waren anhaltende Streitigkeiten innerhalb des Landesverbands. Auch in der Bremer Bürgerschaft ist die Fraktion der AfD seit Herbst 2019 in die Gruppe Frank Magnitz/Mark Runge/Uwe Felgenträger sowie Peter Beck und Jürgewitz jeweils als Einzelabgeordnete gespalten.

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