Airport will dort sanieren / Künftiger Standort des VFW 614 noch ungewiss Alter Jet muss runter vom Flughafendach

Bremen. Seit über zehn Jahren steht der Kurzstreckenjet VFW 614 auf dem Dach des Flughafens, gleich neben der Besucherterrasse. Ein Flugzeug, das einst bei den Vereinigten Flugtechnischen Werken in Bremen entwickelt und in Serie gebaut wurde und um das sich ein ganzer Verein bemüht.
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Alter Jet muss runter vom Flughafendach
Von Kristin Hermann

Seit über zehn Jahren steht der Kurzstreckenjet VFW 614 auf dem Dach des Flughafens, gleich neben der Besucherterrasse. Ein Flugzeug, das einst bei den Vereinigten Flugtechnischen Werken in Bremen entwickelt und in Serie gebaut wurde und um das sich ein ganzer Verein bemüht. Ob die Passagiermaschine auch künftig noch auf dem Dach des Flughafens zu sehen sein wird, ist momentan unklar. Die Verantwortlichen verhandeln derzeit über einen möglichen neuen Standort.

Fakt ist, dass der Jet erst einmal vom Dach muss, denn das soll nach Angaben des Bremer Flughafens renoviert werden. „Wir müssen aus Sicherheitsgründen sanieren“, sagt Flughafensprecher Florian Kruse. Bis Ende März sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Wann genau das Flugzeug herunter muss, steht momentan noch nicht fest.

Neben dem Flughafen, der die Fläche zur Verfügung stellt, entscheidet vor allem Besitzer Airbus über den weiteren Verbleib der Maschine. „In der Tat wird derzeit über den Standort für die VFW 614 gesprochen“, bestätigt Airbus-Sprecher Florian Seidel auf Anfrage. „Es gibt jedoch noch keinen genauen Zeitplan und keine abschließende Entscheidung, wohin es für den Flieger geht.“ Bis dahin soll er vorerst in einer Halle des Unternehmens abgestellt werden.

Rolf Peters vom Verein Freundeskreis VFW 614 kümmert sich seit Jahren darum, dass die Geschichte des Jets möglichst vielen Menschen zugänglich gemacht wird. „Wir wünschen uns, dass die Maschine auf jeden Fall auch nach den Sanierungsarbeiten in der Nähe des Bremer Flughafens bleibt“, sagt Peters.

Der Verein stehe mit den übrigen Verantwortlichen im regen Austausch.

Auch Peter Siemering, Geschäftsführer der Bremer Touristik-Zentrale, findet es wichtig, das Flugzeug auch künftig an prominenter Stelle zu platzieren. „Das ist ein Stück Bremer Flugzeuggeschichte“, sagt er. „So ein Exponat gehört an einen angemessenen Platz.“

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